ZPO § 888 Nicht vertretbare Handlungen

Zivilprozessordnung

(1) Kann eine Handlung durch einen Dritten nicht vorgenommen werden, so ist, wenn sie ausschließlich von dem Willen des Schuldners abhängt, auf Antrag von dem Prozessgericht des ersten Rechtszuges zu erkennen, dass der Schuldner zur Vornahme der Handlung durch Zwangsgeld und für den Fall, dass dieses nicht beigetrieben werden kann, durch Zwangshaft oder durch Zwangshaft anzuhalten sei. Das einzelne Zwangsgeld darf den Betrag von 25 000 Euro nicht übersteigen. Für die Zwangshaft gelten die Vorschriften des Zweiten Abschnitts über die Haft entsprechend.

(2) Eine Androhung der Zwangsmittel findet nicht statt.

(3) Diese Vorschriften kommen im Falle der Verurteilung zur Leistung von Diensten aus einem Dienstvertrag nicht zur Anwendung.

Referenzen

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Zitiert von

Urteil vom Landessozialgericht Baden-Württemberg - L 4 KR 438/20
16. Oktober 2020
L 4 KR 438/20 16. Oktober 2020
Beschluss vom Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg - 10 S 461/20
14. Mai 2020
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Beschluss vom Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein (1. Kammer) - 1 Ta 6/20
11. Februar 2020
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Urteil vom Amtsgericht Paderborn - 51 C 173/19
7. August 2019
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Beschluss vom Verwaltungsgericht Würzburg - W 8 S 19.614
6. Juni 2019
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TeU vom Landgericht München II - 10 HK O 6998/18
5. Juni 2019
10 HK O 6998/18 5. Juni 2019
TeU vom Oberlandesgericht München - 7 U 1844/19
5. Juni 2019
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Urteil vom Oberlandesgericht Karlsruhe - 13 U 144/17
25. Mai 2019
13 U 144/17 25. Mai 2019
Beschluss vom Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg - 10 S 421/18
24. April 2018
10 S 421/18 24. April 2018
Beschluss vom Oberverwaltungsgericht des Landes Sachsen-Anhalt (3. Senat) - 3 O 164/18
20. April 2018
3 O 164/18 20. April 2018