Beschluss vom Oberlandesgericht Köln - 14 UF 57/24

Tenor

  • 1.           Unter Zurückweisung der Beschwerde des Antragstellers vom 09.04.2024 wird auf die Beschwerde der Antragsgegnerin vom 28.03.2024 der Beschluss des Amtsgerichts – Familienrecht – Euskirchen vom 28.02.2024 (39 F 210/20) abgeändert und unter Zurückweisung der weitergehenden Beschwerden wie folgt neu gefasst:

Der Antragsteller wird verpflichtet, an die Antragsgegnerin ab Rechtskraft der Scheidung (13.08.2024) nachehelichen Unterhalt, jeweils zahlbar im Voraus am 1. eines jeden Monats, wie folgt zu zahlen:

  • a. für den Zeitraum 14.08.2024 bis 31.8.2024 i.H.v. 767,75 €, davon 144,63 € Altersvorsorgeunterhalt;

  • b. für den Zeitraum 01.09.2024 bis 30.06.2025 i.H.v. monatlich 1.400,00 €, davon 263,75 € Altersvorsorgeunterhalt;

  • c. für den Zeitraum 01.07.2025 bis 31.12.2025 i.H.v. monatlich 800,00 €, davon 144,63 € Altersvorsorgeunterhalt;

  • d. ab dem 01.01.2026 Betreuungsunterhalt i.H.v. monatlich 255,00 €, davon 48,04 € Altersvorsorgeunterhalt.

Der weitergehende Antrag der Antragsgegnerin sowie der Antrag des Antragstellers werden zurückgewiesen.

  • 2.           Von den Kosten des erstinstanzlichen Verfahrens tragen der Antragsteller 40 % und die Antragsgegnerin 60 %. Von den Kosten des Beschwerdeverfahrens tragen der Antragsteller 20 % und die Antragsgegnerin 80 %.

  • 3.           Die sofortige Wirksamkeit wird angeordnet.

  • 4.           Der Verfahrenswert für das Beschwerdeverfahren wird auf 34.716,00 € (für die Beschwerde des Antragstellers: 4.635,84 €; für die Beschwerde der Antragsgegnerin: 30.080,16 €) festgesetzt.


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