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BetrVG § 113 Nachteilsausgleich

Betriebsverfassungsgesetz

(1) Weicht der Unternehmer von einem Interessenausgleich über die geplante Betriebsänderung ohne zwingenden Grund ab, so können Arbeitnehmer, die infolge dieser Abweichung entlassen werden, beim Arbeitsgericht Klage erheben mit dem Antrag, den Arbeitgeber zur Zahlung von Abfindungen zu verurteilen; § 10 des Kündigungsschutzgesetzes gilt entsprechend.

(2) Erleiden Arbeitnehmer infolge einer Abweichung nach Absatz 1 andere wirtschaftliche Nachteile, so hat der Unternehmer diese Nachteile bis zu einem Zeitraum von zwölf Monaten auszugleichen.

(3) Die Absätze 1 und 2 gelten entsprechend, wenn der Unternehmer eine geplante Betriebsänderung nach § 111 durchführt, ohne über sie einen Interessenausgleich mit dem Betriebsrat versucht zu haben, und infolge der Maßnahme Arbeitnehmer entlassen werden oder andere wirtschaftliche Nachteile erleiden.

Referenzen

Zitiert von

Urteil vom Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg (9. Kammer) - 9 Sa 32/25
22. Dezember 2025
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Beschluss vom Landesarbeitsgericht Düsseldorf - 3 TaBV 39/25
23. September 2025
3 TaBV 39/25 23. September 2025
Urteil vom Landesarbeitsgericht Köln - 7 SLa 145/25
2. September 2025
7 SLa 145/25 2. September 2025
Urteil vom Landesarbeitsgericht Köln - 7 SLa 127/25
2. September 2025
7 SLa 127/25 2. September 2025
Urteil vom Landesarbeitsgericht Köln - 7 SLa 263/25
2. September 2025
7 SLa 263/25 2. September 2025
Urteil vom Landesarbeitsgericht Köln - 7 SLa 126/25
2. September 2025
7 SLa 126/25 2. September 2025
Urteil vom Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz (7. Kammer) - 7 SLa 65/25
13. August 2025
7 SLa 65/25 13. August 2025
Beschluss vom Landesarbeitsgericht Köln - 4 Ta 200/24
10. Februar 2025
4 Ta 200/24 10. Februar 2025
Urteil vom Arbeitsgericht Köln - 2 Ca 4753/24
5. Februar 2025
2 Ca 4753/24 5. Februar 2025
Urteil vom Landesarbeitsgericht Niedersachsen - 14 SLa 607/24
31. Januar 2025
14 SLa 607/24 31. Januar 2025