BGB § 1006 Eigentumsvermutung für Besitzer

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Zugunsten des Besitzers einer beweglichen Sache wird vermutet, dass er Eigentümer der Sache sei. Dies gilt jedoch nicht einem früheren Besitzer gegenüber, dem die Sache gestohlen worden, verloren gegangen oder sonst abhanden gekommen ist, es sei denn, dass es sich um Geld oder Inhaberpapiere handelt.

(2) Zugunsten eines früheren Besitzers wird vermutet, dass er während der Dauer seines Besitzes Eigentümer der Sache gewesen sei.

(3) Im Falle eines mittelbaren Besitzes gilt die Vermutung für den mittelbaren Besitzer.

Referenzen

Dieses Dokument enthält keine Referenzen.

Zitiert von

Urteil vom Verwaltungsgericht Neustadt an der Weinstraße (5. Kammer) - 5 K 1216/17.NW
5. Juni 2018
5 K 1216/17.NW 5. Juni 2018
Urteil vom Bundesverwaltungsgericht (3. Senat) - 3 C 24/16
26. April 2018
3 C 24/16 26. April 2018
Urteil vom Verwaltungsgericht Oldenburg (Oldenburg) (5. Kammer) - 5 A 445/15
14. März 2017
5 A 445/15 14. März 2017
Versäumnisurteil vom Bundesgerichtshof (5. Zivilsenat) - V ZR 268/15
3. März 2017
V ZR 268/15 3. März 2017
Beschluss vom Verwaltungsgericht Hamburg (17. Kammer) - 17 E 7585/16
9. Februar 2017
17 E 7585/16 9. Februar 2017
Urteil vom Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz (1. Kammer) - 1 Sa 490/16
8. Februar 2017
1 Sa 490/16 8. Februar 2017
Beschluss vom Bundesgerichtshof (3. Strafsenat) - 3 ARs 16/16
15. November 2016
3 ARs 16/16 15. November 2016
Urteil vom Verwaltungsgericht Göttingen (1. Kammer) - 1 A 240/14
14. Oktober 2015
1 A 240/14 14. Oktober 2015
Beschluss vom Bundesgerichtshof (5. Zivilsenat) - V ZR 8/15
16. September 2015
V ZR 8/15 16. September 2015
Beschluss vom Bundesgerichtshof (5. Zivilsenat) - V ZR 86/14
12. März 2015
V ZR 86/14 12. März 2015