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BGB § 108 Vertragsschluss ohne Einwilligung

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Schließt der Minderjährige einen Vertrag ohne die erforderliche Einwilligung des gesetzlichen Vertreters, so hängt die Wirksamkeit des Vertrags von der Genehmigung des Vertreters ab.

(2) Fordert der andere Teil den Vertreter zur Erklärung über die Genehmigung auf, so kann die Erklärung nur ihm gegenüber erfolgen; eine vor der Aufforderung dem Minderjährigen gegenüber erklärte Genehmigung oder Verweigerung der Genehmigung wird unwirksam. Die Genehmigung kann nur bis zum Ablauf von zwei Wochen nach dem Empfang der Aufforderung erklärt werden; wird sie nicht erklärt, so gilt sie als verweigert.

(3) Ist der Minderjährige unbeschränkt geschäftsfähig geworden, so tritt seine Genehmigung an die Stelle der Genehmigung des Vertreters.

Referenzen

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Zitiert von

Beschluss vom Verwaltungsgericht München - M 27 E 25.5353
12. Februar 2026
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Beschluss vom Niedersächsisches Oberverwaltungsgericht - 13 ME 137/24
7. Oktober 2024
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Urteil vom Verwaltungsgericht Köln - 7 K 3518/20
16. Mai 2023
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Endurteil vom Landgericht München II - 2 O 4028/21
30. Januar 2023
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Endurteil vom Oberlandesgericht München - 15 U 127/19 Rae
18. September 2019
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12. Oktober 2018
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Urteil vom Verwaltungsgericht Mainz (1. Kammer) - 1 K 1317/17.MZ
13. Juni 2018
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Urteil vom Bundesgerichtshof (6. Zivilsenat) - VI ZR 121/17
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