BGB § 108 Vertragsschluss ohne Einwilligung

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Schließt der Minderjährige einen Vertrag ohne die erforderliche Einwilligung des gesetzlichen Vertreters, so hängt die Wirksamkeit des Vertrags von der Genehmigung des Vertreters ab.

(2) Fordert der andere Teil den Vertreter zur Erklärung über die Genehmigung auf, so kann die Erklärung nur ihm gegenüber erfolgen; eine vor der Aufforderung dem Minderjährigen gegenüber erklärte Genehmigung oder Verweigerung der Genehmigung wird unwirksam. Die Genehmigung kann nur bis zum Ablauf von zwei Wochen nach dem Empfang der Aufforderung erklärt werden; wird sie nicht erklärt, so gilt sie als verweigert.

(3) Ist der Minderjährige unbeschränkt geschäftsfähig geworden, so tritt seine Genehmigung an die Stelle der Genehmigung des Vertreters.

Referenzen

Dieses Dokument enthält keine Referenzen.

Zitiert von

Urteil vom Verwaltungsgericht Aachen - 7 K 556/18
12. Oktober 2018
7 K 556/18 12. Oktober 2018
Urteil vom Verwaltungsgericht Mainz (1. Kammer) - 1 K 1317/17.MZ
13. Juni 2018
1 K 1317/17.MZ 13. Juni 2018
Urteil vom Bundesgerichtshof (6. Zivilsenat) - VI ZR 121/17
27. Februar 2018
VI ZR 121/17 27. Februar 2018
Beschluss vom Landgericht Hamburg - 321 O 313/17
18. Oktober 2017
321 O 313/17 18. Oktober 2017
Urteil vom Bundessozialgericht (8. Senat) - B 8 SO 1/16 R
13. Juli 2017
B 8 SO 1/16 R 13. Juli 2017
Beschluss vom Landgericht Hamburg (21. Zivilkammer) - 321 O 282/16
16. Dezember 2016
321 O 282/16 16. Dezember 2016
Urteil vom Bundessozialgericht (8. Senat) - B 8 SO 7/15 R
30. Juni 2016
B 8 SO 7/15 R 30. Juni 2016
Urteil vom Amtsgericht Frankenthal (Pfalz) - 3a C 78/16
30. Juni 2016
3a C 78/16 30. Juni 2016
Urteil vom Bundesgerichtshof (11. Zivilsenat) - XI ZR 234/14
21. April 2015
XI ZR 234/14 21. April 2015
Beschluss vom Bundesgerichtshof (3. Zivilsenat) - III ZA 19/14
27. November 2014
III ZA 19/14 27. November 2014