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BGB § 1649 Verwendung der Einkünfte des Kindesvermögens

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Die Einkünfte des Kindesvermögens, die zur ordnungsmäßigen Verwaltung des Vermögens nicht benötigt werden, sind für den Unterhalt des Kindes zu verwenden. Soweit die Vermögenseinkünfte nicht ausreichen, können die Einkünfte verwendet werden, die das Kind durch seine Arbeit oder durch den ihm nach § 112 gestatteten selbständigen Betrieb eines Erwerbsgeschäfts erwirbt.

(2) Die Eltern können die Einkünfte des Vermögens, die zur ordnungsmäßigen Verwaltung des Vermögens und für den Unterhalt des Kindes nicht benötigt werden, für ihren eigenen Unterhalt und für den Unterhalt der minderjährigen Geschwister des Kindes verwenden, soweit dies unter Berücksichtigung der Vermögens- und Erwerbsverhältnisse der Beteiligten der Billigkeit entspricht.

Referenzen

Zitiert von

Urteil vom Finanzgericht Berlin-Brandenburg (16. Senat) - 16 K 4112/20
21. März 2022
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Urteil vom Unknown court - B 14 AS 55/19 R
3. September 2020
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Beschluss vom Oberlandesgericht Frankfurt am Main (2. Senat für Familiensachen) - 2 UF 66/18
29. August 2018
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Urteil vom Verwaltungsgericht Köln - 7 K 4029/15
9. Mai 2017
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Urteil vom Verwaltungsgericht Lüneburg (4. Kammer) - 4 A 90/15
25. Oktober 2016
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Beschluss vom Amtsgericht Siegen - 31 IV 618/10
17. September 2014
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Urteil vom Pfälzisches Oberlandesgericht Zweibrücken (1. Zivilsenat) - 1 U 87/13
19. März 2014
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Beschluss vom Oberlandesgericht Koblenz (3. Senat für Familiensachen) - 11 UF 451/13
26. November 2013
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Urteil vom Bundesfinanzhof (10. Senat) - X R 26/11
22. Oktober 2013
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Urteil vom Saarländisches Oberlandesgericht Saarbrücken - 8 U 519/09 - 136
26. Mai 2011
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