BGB § 1741 Zulässigkeit der Annahme

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Die Annahme als Kind ist zulässig, wenn sie dem Wohl des Kindes dient und zu erwarten ist, dass zwischen dem Annehmenden und dem Kind ein Eltern-Kind-Verhältnis entsteht. Wer an einer gesetzes- oder sittenwidrigen Vermittlung oder Verbringung eines Kindes zum Zwecke der Annahme mitgewirkt oder einen Dritten hiermit beauftragt oder hierfür belohnt hat, soll ein Kind nur dann annehmen, wenn dies zum Wohl des Kindes erforderlich ist.

(2) Wer nicht verheiratet ist, kann ein Kind nur allein annehmen. Ein Ehepaar kann ein Kind nur gemeinschaftlich annehmen. Ein Ehegatte kann ein Kind seines Ehegatten allein annehmen. Er kann ein Kind auch dann allein annehmen, wenn der andere Ehegatte das Kind nicht annehmen kann, weil er geschäftsunfähig ist oder das 21. Lebensjahr noch nicht vollendet hat.

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Beschluss vom Oberlandesgericht Celle (Senat für Familiensachen) - 21 WF 87/20
12. Oktober 2020
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Beschluss vom Amtsgericht Frankenthal (Pfalz) - 71 F 192/19
5. Mai 2020
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Beschluss vom Oberlandesgericht Düsseldorf - 6 UF 96/18
30. November 2018
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (12. Zivilsenat) - XII ZB 231/18
10. Oktober 2018
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (12. Zivilsenat) - XII ZB 224/17
5. September 2018
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (12. Zivilsenat) - XII ZB 371/17
6. Dezember 2017
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Urteil vom Bundesverwaltungsgericht (1. Senat) - 1 C 30/16
25. Oktober 2017
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (12. Zivilsenat) - XII ZB 586/15
8. Februar 2017
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Beschluss vom Oberlandesgericht Koblenz (4. Senat für Familiensachen) - 7 UF 758/15
23. Februar 2016
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Beschluss vom Oberlandesgericht Köln - 4 UF 4/15
19. Januar 2016
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