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BGB § 1778 Auswahl des Vormunds durch das Familiengericht

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Ist die Vormundschaft nicht einem nach § 1782 Benannten zu übertragen, hat das Familiengericht den Vormund auszuwählen, der am besten geeignet ist, für die Person und das Vermögen des Mündels zu sorgen.

(2) Bei der Auswahl sind insbesondere zu berücksichtigen:

1.
der Wille des Mündels, seine familiären Beziehungen, seine persönlichen Bindungen, sein religiöses Bekenntnis und sein kultureller Hintergrund,
2.
der wirkliche oder mutmaßliche Wille der Eltern und
3.
die Lebensumstände des Mündels.

Referenzen

Zitiert von

Beschluss vom Oberlandesgericht Karlsruhe (Senat für Familiensachen) - 20 WF 153/25
3. März 2026
20 WF 153/25 3. März 2026
Beschluss vom Bundesgerichtshof - XII ZB 262/24
10. Dezember 2025
XII ZB 262/24 10. Dezember 2025
Beschluss vom Oberlandesgericht Karlsruhe (Senat für Familiensachen) - 5 WF 31/24
30. April 2024
5 WF 31/24 30. April 2024
Beschluss vom Oberlandesgericht Karlsruhe (Senat für Familiensachen) - 18 WF 44/24
22. April 2024
18 WF 44/24 22. April 2024
Beschluss vom Oberlandesgericht Karlsruhe (Senat für Familiensachen) - 16 WF 97/23
29. Januar 2024
16 WF 97/23 29. Januar 2024
Beschluss vom Amtsgericht Aachen - 220 F 300/23
20. Dezember 2023
220 F 300/23 20. Dezember 2023
Nichtannahmebeschluss vom Bundesverfassungsgericht - 1 BvR 1705/23
13. Dezember 2023
1 BvR 1705/23 13. Dezember 2023
Beschluss vom Oberlandesgericht Hamm - 6 UF 104/22
27. Oktober 2023
6 UF 104/22 27. Oktober 2023
Beschluss vom Oberlandesgericht Hamm - 2 WF 58/23
22. September 2023
2 WF 58/23 22. September 2023
Beschluss vom Amtsgericht Detmold - 34 F 205/21
10. August 2023
34 F 205/21 10. August 2023