BGB § 1909 Ergänzungspflegschaft

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Wer unter elterlicher Sorge oder unter Vormundschaft steht, erhält für Angelegenheiten, an deren Besorgung die Eltern oder der Vormund verhindert sind, einen Pfleger. Er erhält insbesondere einen Pfleger zur Verwaltung des Vermögens, das er von Todes wegen erwirbt oder das ihm unter Lebenden unentgeltlich zugewendet wird, wenn der Erblasser durch letztwillige Verfügung, der Zuwendende bei der Zuwendung bestimmt hat, dass die Eltern oder der Vormund das Vermögen nicht verwalten sollen.

(2) Wird eine Pflegschaft erforderlich, so haben die Eltern oder der Vormund dies dem Familiengericht unverzüglich anzuzeigen.

(3) Die Pflegschaft ist auch dann anzuordnen, wenn die Voraussetzungen für die Anordnung einer Vormundschaft vorliegen, ein Vormund aber noch nicht bestellt ist.

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Urteil vom Verwaltungsgericht Mainz (1. Kammer) - 1 K 1317/17.MZ
13. Juni 2018
1 K 1317/17.MZ 13. Juni 2018
Beschluss vom Bundesgerichtshof (12. Zivilsenat) - XII ZB 497/16
13. September 2017
XII ZB 497/16 13. September 2017
Beschluss vom Bundesgerichtshof (12. Zivilsenat) - XII ZB 47/15
6. Juli 2016
XII ZB 47/15 6. Juli 2016
Beschluss vom Bundesgerichtshof (12. Zivilsenat) - XII ZB 300/15
29. Juni 2016
XII ZB 300/15 29. Juni 2016
Beschluss vom Hanseatisches Oberlandesgericht (3. Senat für Familiensachen) - 12 UF 217/13
17. April 2015
12 UF 217/13 17. April 2015
Beschluss vom Oberlandesgericht Naumburg (2. Senat für Familiensachen) - 8 UF 180/12
7. März 2013
8 UF 180/12 7. März 2013
Beschluss vom Oberlandesgericht Naumburg (12. Zivilsenat) - 12 Wx 17/12
10. Januar 2013
12 Wx 17/12 10. Januar 2013
Beschluss vom Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht (1. Senat für Familiensachen) - 8 WF 191/06, 8 WF 195/06
23. März 2007
8 WF 191/06, 8 WF 195/06 23. März 2007