BGB § 1944 Ausschlagungsfrist

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Die Ausschlagung kann nur binnen sechs Wochen erfolgen.

(2) Die Frist beginnt mit dem Zeitpunkt, in welchem der Erbe von dem Anfall und dem Grund der Berufung Kenntnis erlangt. Ist der Erbe durch Verfügung von Todes wegen berufen, beginnt die Frist nicht vor Bekanntgabe der Verfügung von Todes wegen durch das Nachlassgericht. Auf den Lauf der Frist finden die für die Verjährung geltenden Vorschriften der §§ 206, 210 entsprechende Anwendung.

(3) Die Frist beträgt sechs Monate, wenn der Erblasser seinen letzten Wohnsitz nur im Ausland gehabt hat oder wenn sich der Erbe bei dem Beginn der Frist im Ausland aufhält.

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Zitiert von

Beschluss vom Bundesgerichtshof (4. Zivilsenat) - IV ZB 20/18, IV ZB 21/18
16. Januar 2019
IV ZB 20/18, IV ZB 21/18 16. Januar 2019
Urteil vom Bundesgerichtshof (5. Zivilsenat) - V ZR 309/17
14. Dezember 2018
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Urteil vom Finanzgericht Nürnberg - 3 K 99/18
25. Juli 2018
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Urteil vom Bundesgerichtshof (4. Zivilsenat) - IV ZR 387/15
29. Juni 2016
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Beschluss vom Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht (3. Zivilsenat) - 3 Wx 96/15
20. Juni 2016
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Urteil vom Sozialgericht Karlsruhe - S 1 SO 1842/15
30. Oktober 2015
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Urteil vom Bundesgerichtshof (9. Zivilsenat) - IX ZR 222/13
29. Oktober 2015
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Beschluss vom Verwaltungsgericht Hamburg (9. Kammer) - 9 E 3623/15
4. September 2015
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16. Juli 2015
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (4. Zivilsenat) - IV ZB 39/14
10. Juni 2015
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