BGB § 1944 Ausschlagungsfrist

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Die Ausschlagung kann nur binnen sechs Wochen erfolgen.

(2) Die Frist beginnt mit dem Zeitpunkt, in welchem der Erbe von dem Anfall und dem Grund der Berufung Kenntnis erlangt. Ist der Erbe durch Verfügung von Todes wegen berufen, beginnt die Frist nicht vor Bekanntgabe der Verfügung von Todes wegen durch das Nachlassgericht. Auf den Lauf der Frist finden die für die Verjährung geltenden Vorschriften der §§ 206, 210 entsprechende Anwendung.

(3) Die Frist beträgt sechs Monate, wenn der Erblasser seinen letzten Wohnsitz nur im Ausland gehabt hat oder wenn sich der Erbe bei dem Beginn der Frist im Ausland aufhält.

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Zitiert von

Urteil vom Bundesgerichtshof (4. Zivilsenat) - IV ZR 387/15
29. Juni 2016
IV ZR 387/15 29. Juni 2016
Beschluss vom Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht (3. Zivilsenat) - 3 Wx 96/15
20. Juni 2016
3 Wx 96/15 20. Juni 2016
Urteil vom Bundesgerichtshof (9. Zivilsenat) - IX ZR 222/13
29. Oktober 2015
IX ZR 222/13 29. Oktober 2015
Beschluss vom Bundesgerichtshof (4. Zivilsenat) - IV ZB 39/14
10. Juni 2015
IV ZB 39/14 10. Juni 2015
Urteil vom Bundesgerichtshof (4. Zivilsenat) - IV ZR 30/13
30. April 2014
IV ZR 30/13 30. April 2014
Urteil vom Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz (5. Kammer) - 5 Sa 384/12
17. Dezember 2012
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Beschluss vom Bundesverwaltungsgericht (8. Senat) - 8 B 88/09
14. April 2010
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