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BGB § 1944 Ausschlagungsfrist

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Die Ausschlagung kann nur binnen sechs Wochen erfolgen.

(2) Die Frist beginnt mit dem Zeitpunkt, in welchem der Erbe von dem Anfall und dem Grunde der Berufung Kenntnis erlangt. Ist der Erbe durch Verfügung von Todes wegen berufen, beginnt die Frist nicht vor Bekanntgabe der Verfügung von Todes wegen durch das Nachlassgericht. Auf den Lauf der Frist finden die für die Verjährung geltenden Vorschriften der §§ 206, 210 entsprechende Anwendung.

(3) Die Frist beträgt sechs Monate, wenn der Erblasser seinen letzten Wohnsitz nur im Ausland gehabt hat oder wenn sich der Erbe bei dem Beginn der Frist im Ausland aufhält.

Referenzen

Zitiert von

Urteil vom Oberlandesgericht Braunschweig - 10 U 81/25
3. November 2025
10 U 81/25 3. November 2025
Beschluss vom Oberlandesgericht München - 33 Wx 246/24 e
22. August 2025
33 Wx 246/24 e 22. August 2025
Beschluss vom Oberlandesgericht Düsseldorf - 3 W 63/25
1. Juli 2025
3 W 63/25 1. Juli 2025
Urteil vom Landgericht Ellwangen (3. Zivilkammer) - 3 O 283/21
27. Juni 2025
3 O 283/21 27. Juni 2025
Beschluss vom Pfälzisches Oberlandesgericht Zweibrücken (8. Zivilsenat) - 8 W 20/24
7. März 2025
8 W 20/24 7. März 2025
Beschluss vom Oberlandesgericht Braunschweig - 10 W 7/25
21. Februar 2025
10 W 7/25 21. Februar 2025
Urteil vom Landessozialgericht Berlin-Brandenburg (28. Senat) - L 28 KR 218/22
12. Dezember 2024
L 28 KR 218/22 12. Dezember 2024
Beschluss vom Oberlandesgericht Celle - 6 W 142/24
2. Dezember 2024
6 W 142/24 2. Dezember 2024
Endurteil vom Oberlandesgericht München - 7 U 2821/22
13. November 2024
7 U 2821/22 13. November 2024
Beschluss vom Oberlandesgericht Dresden (8. Zivilsenat) - 8 Wx 34/24
17. Oktober 2024
8 Wx 34/24 17. Oktober 2024