BGB § 1953 Wirkung der Ausschlagung

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Wird die Erbschaft ausgeschlagen, so gilt der Anfall an den Ausschlagenden als nicht erfolgt.

(2) Die Erbschaft fällt demjenigen an, welcher berufen sein würde, wenn der Ausschlagende zur Zeit des Erbfalls nicht gelebt hätte; der Anfall gilt als mit dem Erbfall erfolgt.

(3) Das Nachlassgericht soll die Ausschlagung demjenigen mitteilen, welchem die Erbschaft infolge der Ausschlagung angefallen ist. Es hat die Einsicht der Erklärung jedem zu gestatten, der ein rechtliches Interesse glaubhaft macht.

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Urteil vom Bundesgerichtshof (4. Zivilsenat) - IV ZR 387/15
29. Juni 2016
IV ZR 387/15 29. Juni 2016
Beschluss vom Oberlandesgericht Naumburg - 12 Wx 76/14
27. Mai 2015
12 Wx 76/14 27. Mai 2015
Urteil vom Schleswig Holsteinisches Oberverwaltungsgericht (2. Senat) - 2 LB 27/14
27. April 2015
2 LB 27/14 27. April 2015
Urteil vom Schleswig Holsteinisches Oberverwaltungsgericht (2. Senat) - 2 LB 28/14
27. April 2015
2 LB 28/14 27. April 2015
Beschluss vom Bundesverwaltungsgericht (8. Senat) - 8 B 17/10
16. Dezember 2010
8 B 17/10 16. Dezember 2010