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BGB § 2138 Beschränkte Herausgabepflicht

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Die Herausgabepflicht des Vorerben beschränkt sich in den Fällen des § 2137 auf die bei ihm noch vorhandenen Erbschaftsgegenstände. Für Verwendungen auf Gegenstände, die er infolge dieser Beschränkung nicht herauszugeben hat, kann er nicht Ersatz verlangen.

(2) Hat der Vorerbe der Vorschrift des § 2113 Abs. 2 zuwider über einen Erbschaftsgegenstand verfügt oder hat er die Erbschaft in der Absicht, den Nacherben zu benachteiligen, vermindert, so ist er dem Nacherben zum Schadensersatz verpflichtet.

Referenzen

Zitiert von

Urteil vom Oberlandesgericht Köln - 1 U 74/17
19. Oktober 2018
1 U 74/17 19. Oktober 2018
Urteil vom Bundesgerichtshof (12. Zivilsenat) - XII ZR 33/15
27. Januar 2016
XII ZR 33/15 27. Januar 2016
Urteil vom Oberlandesgericht Hamm - 10 U 38 / 14
16. Juli 2015
10 U 38 / 14 16. Juli 2015
Urteil vom Landgericht Waldshut-Tiengen - 6 Ns 25 Js 8409/09
8. Mai 2013
6 Ns 25 Js 8409/09 8. Mai 2013
Urteil vom Oberlandesgericht Frankfurt am Main (4. Zivilsenat) - 4 U 78/10
20. April 2011
4 U 78/10 20. April 2011
Urteil vom Oberlandesgericht Köln - 2 U 132/06
19. Dezember 2007
2 U 132/06 19. Dezember 2007
Urteil vom Landgericht Bonn - 13 O 119/05
11. Oktober 2006
13 O 119/05 11. Oktober 2006