BGB § 2306 Beschränkungen und Beschwerungen

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Ist ein als Erbe berufener Pflichtteilsberechtigter durch die Einsetzung eines Nacherben, die Ernennung eines Testamentsvollstreckers oder eine Teilungsanordnung beschränkt oder ist er mit einem Vermächtnis oder einer Auflage beschwert, so kann er den Pflichtteil verlangen, wenn er den Erbteil ausschlägt; die Ausschlagungsfrist beginnt erst, wenn der Pflichtteilsberechtigte von der Beschränkung oder der Beschwerung Kenntnis erlangt.

(2) Einer Beschränkung der Erbeinsetzung steht es gleich, wenn der Pflichtteilsberechtigte als Nacherbe eingesetzt ist.

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Zitiert von

Urteil vom Bundesgerichtshof (4. Zivilsenat) - IV ZR 387/15
29. Juni 2016
IV ZR 387/15 29. Juni 2016
Beschluss vom Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht (3. Zivilsenat) - 3 Wx 1/16
6. Juni 2016
3 Wx 1/16 6. Juni 2016
Urteil vom Landgericht Kiel (6. Zivilkammer) - 6 O 267/00
12. Februar 2007
6 O 267/00 12. Februar 2007