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BGB § 2307 Zuwendung eines Vermächtnisses

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Ist ein Pflichtteilsberechtigter mit einem Vermächtnis bedacht, so kann er den Pflichtteil verlangen, wenn er das Vermächtnis ausschlägt. Schlägt er nicht aus, so steht ihm ein Recht auf den Pflichtteil nicht zu, soweit der Wert des Vermächtnisses reicht; bei der Berechnung des Wertes bleiben Beschränkungen und Beschwerungen der in § 2306 bezeichneten Art außer Betracht.

(2) Der mit dem Vermächtnis beschwerte Erbe kann den Pflichtteilsberechtigten unter Bestimmung einer angemessenen Frist zur Erklärung über die Annahme des Vermächtnisses auffordern. Mit dem Ablauf der Frist gilt das Vermächtnis als ausgeschlagen, wenn nicht vorher die Annahme erklärt wird.

Referenzen

Zitiert von

Urteil vom Landgericht Ellwangen (3. Zivilkammer) - 3 O 283/21
27. Juni 2025
3 O 283/21 27. Juni 2025
Urteil vom Oberlandesgericht Celle - 6 U 51/23
29. Juli 2024
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Urteil vom Saarländisches Oberlandesgericht Saarbrücken (5. Zivilsenat) - 5 U 35/23
15. November 2023
5 U 35/23 15. November 2023
Beschluss vom Oberlandesgericht Hamm - 10 U 38/23
10. August 2023
10 U 38/23 10. August 2023
TeU vom Landgericht Nürnberg-Fürth - 8 O 4921/22
27. Juli 2023
8 O 4921/22 27. Juli 2023
Urteil vom Landgericht Hannover - 12 O 120/22
12. Juni 2023
12 O 120/22 12. Juni 2023
Teilurteil vom Landgericht Münster - 202 O 1174/21
27. Februar 2023
202 O 1174/21 27. Februar 2023
Urteil vom Oberlandesgericht Hamm - 10 U 117/22
9. Februar 2023
10 U 117/22 9. Februar 2023
Endurteil vom Oberlandesgericht München - 33 U 2216/22
21. November 2022
33 U 2216/22 21. November 2022
Endurteil vom Landgericht Landshut - 81 O 238/22
31. März 2022
81 O 238/22 31. März 2022