Erwirbt jemand von demjenigen, welcher in einem Erbschein als Erbe bezeichnet ist, durch Rechtsgeschäft einen Erbschaftsgegenstand, ein Recht an einem solchen Gegenstand oder die Befreiung von einem zur Erbschaft gehörenden Recht, so gilt zu seinen Gunsten der Inhalt des Erbscheins, soweit die Vermutung des § 2365 reicht, als richtig, es sei denn, dass er die Unrichtigkeit kennt oder weiß, dass das Nachlassgericht die Rückgabe des Erbscheins wegen Unrichtigkeit verlangt hat.
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BGB § 2366 Öffentlicher Glaube des Erbscheins
Bürgerliches Gesetzbuch
Referenzen
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Zitiert von
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Urteil vom Landgericht Bonn - 2 O 264/24
22. Januar 2025
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2 O 264/24 | 22. Januar 2025 |
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Beschluss vom Bundesgerichtshof - IV ZB 17/20
8. September 2021
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IV ZB 17/20 | 8. September 2021 |
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Beschluss vom Unknown court - VerfGH 43/21.VB-1
27. April 2021
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VerfGH 43/21.VB-1 | 27. April 2021 |
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Urteil vom Unknown court (4. Zivilsenat) - IV ZR 69/20
7. Oktober 2020
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17. September 2020
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Beschluss vom Oberlandesgericht Düsseldorf - 3 Wx 86/19
23. Dezember 2019
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3 Wx 86/19 | 23. Dezember 2019 |
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Beschluss vom Oberlandesgericht München - 31 Wx 274/19
18. September 2019
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Beschluss vom Oberlandesgericht München - 34 Wx 386/18
4. Juli 2019
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Urteil vom Bundesgerichtshof (5. Zivilsenat) - V ZR 73/15
8. April 2016
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Urteil vom Bundesgerichtshof (4. Zivilsenat) - IV ZR 161/14
8. April 2015
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IV ZR 161/14 | 8. April 2015 |