BGB § 331 Leistung nach Todesfall

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Soll die Leistung an den Dritten nach dem Tode desjenigen erfolgen, welchem sie versprochen wird, so erwirbt der Dritte das Recht auf die Leistung im Zweifel mit dem Tode des Versprechensempfängers.

(2) Stirbt der Versprechensempfänger vor der Geburt des Dritten, so kann das Versprechen, an den Dritten zu leisten, nur dann noch aufgehoben oder geändert werden, wenn die Befugnis dazu vorbehalten worden ist.

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Urteil vom Bundesgerichtshof (10. Zivilsenat) - X ZR 119/15
30. Januar 2018
X ZR 119/15 30. Januar 2018
Urteil vom Bundesgerichtshof (12. Zivilsenat) - XII ZR 99/14
23. September 2015
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Urteil vom Bundessozialgericht (12. Senat) - B 12 KR 22/12 R
5. März 2014
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Urteil vom Bundesfinanzhof (2. Senat) - II R 16/08
5. Mai 2010
II R 16/08 5. Mai 2010