Warnung: Dieser Gesetzestext ist möglicherweise veraltet, da der Inhalt nicht aktiv gepflegt wird. Bitte prüfen Sie die offiziellen Quellen.

BGB § 343 Herabsetzung der Strafe

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Ist eine verwirkte Strafe unverhältnismäßig hoch, so kann sie auf Antrag des Schuldners durch Urteil auf den angemessenen Betrag herabgesetzt werden. Bei der Beurteilung der Angemessenheit ist jedes berechtigte Interesse des Gläubigers, nicht bloß das Vermögensinteresse, in Betracht zu ziehen. Nach der Entrichtung der Strafe ist die Herabsetzung ausgeschlossen.

(2) Das Gleiche gilt auch außer in den Fällen der §§ 339, 342, wenn jemand eine Strafe für den Fall verspricht, dass er eine Handlung vornimmt oder unterlässt.

Referenzen

Zitiert von

None vom Oberlandesgericht Dresden - 4 U 739/25
6. Januar 2026
4 U 739/25 6. Januar 2026
Urteil vom Bundesgerichtshof - V ZR 129/24
24. Oktober 2025
V ZR 129/24 24. Oktober 2025
Urteil vom Oberlandesgericht Koblenz (9. Zivilsenat) - 9 U 443/25
8. Juli 2025
9 U 443/25 8. Juli 2025
Urteil vom Oberlandesgericht Stuttgart (4. Zivilsenat) - 4 U 187/24
11. Juni 2025
4 U 187/24 11. Juni 2025
Beschluss vom Oberlandesgericht Karlsruhe (6. Zivilsenat) - 6 U 24/24
16. Juli 2024
6 U 24/24 16. Juli 2024
Urteil vom Hanseatisches Oberlandesgericht (15. Zivilsenat) - 15 U 28/23
11. Januar 2024
15 U 28/23 11. Januar 2024
Urteil vom Bundesarbeitsgericht - 4 AZR 68/22
22. Februar 2023
4 AZR 68/22 22. Februar 2023
Urteil vom Bundesarbeitsgericht - 4 AZR 73/22
22. Februar 2023
4 AZR 73/22 22. Februar 2023
Urteil vom Hanseatisches Oberlandesgericht in Bremen - 4 U 20/21
9. Dezember 2022
4 U 20/21 9. Dezember 2022
Endurteil vom Oberlandesgericht Nürnberg - 13 U 2275/21
24. März 2022
13 U 2275/21 24. März 2022