BGB § 429 Wirkung von Veränderungen

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Der Verzug eines Gesamtgläubigers wirkt auch gegen die übrigen Gläubiger.

(2) Vereinigen sich Forderung und Schuld in der Person eines Gesamtgläubigers, so erlöschen die Rechte der übrigen Gläubiger gegen den Schuldner.

(3) Im Übrigen finden die Vorschriften der §§ 422, 423, 425 entsprechende Anwendung. Insbesondere bleiben, wenn ein Gesamtgläubiger seine Forderung auf einen anderen überträgt, die Rechte der übrigen Gläubiger unberührt.

Referenzen

Dieses Dokument enthält keine Referenzen.

Zitiert von

Urteil vom Bundesgerichtshof (11. Zivilsenat) - XI ZR 30/16
20. März 2018
XI ZR 30/16 20. März 2018
Beschluss vom Bundesgerichtshof (5. Zivilsenat) - V ZB 98/15
13. Oktober 2016
V ZB 98/15 13. Oktober 2016
Urteil vom Bundesgerichtshof (11. Zivilsenat) - XI ZR 482/15
11. Oktober 2016
XI ZR 482/15 11. Oktober 2016
Urteil vom Bundesgerichtshof (6. Zivilsenat) - VI ZR 391/13
1. Juli 2014
VI ZR 391/13 1. Juli 2014
Beschluss vom Landgericht Flensburg (1. Zivilkammer) - 1 S 56/08
9. Oktober 2008
1 S 56/08 9. Oktober 2008