BGB § 566 Kauf bricht nicht Miete

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Wird der vermietete Wohnraum nach der Überlassung an den Mieter von dem Vermieter an einen Dritten veräußert, so tritt der Erwerber anstelle des Vermieters in die sich während der Dauer seines Eigentums aus dem Mietverhältnis ergebenden Rechte und Pflichten ein.

(2) Erfüllt der Erwerber die Pflichten nicht, so haftet der Vermieter für den von dem Erwerber zu ersetzenden Schaden wie ein Bürge, der auf die Einrede der Vorausklage verzichtet hat. Erlangt der Mieter von dem Übergang des Eigentums durch Mitteilung des Vermieters Kenntnis, so wird der Vermieter von der Haftung befreit, wenn nicht der Mieter das Mietverhältnis zum ersten Termin kündigt, zu dem die Kündigung zulässig ist.

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Urteil vom Bundesgerichtshof (8. Zivilsenat) - VIII ZR 277/16
22. August 2018
VIII ZR 277/16 22. August 2018
Urteil vom Bundesgerichtshof (8. Zivilsenat) - VIII ZR 176/17
25. April 2018
VIII ZR 176/17 25. April 2018
Urteil vom Bundesgerichtshof (8. Zivilsenat) - VIII ZR 104/17
21. März 2018
VIII ZR 104/17 21. März 2018
Urteil vom Bundesgerichtshof (5. Zivilsenat) - V ZR 19/16
29. September 2017
V ZR 19/16 29. September 2017
Urteil vom Bundesgerichtshof (12. Zivilsenat) - XII ZR 114/16
27. September 2017
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (12. Zivilsenat) - XII ZR 29/17
23. August 2017
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Urteil vom Landgericht Braunschweig - 7 O 287/16
17. Januar 2017
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Urteil vom Bundesgerichtshof (8. Zivilsenat) - VIII ZR 209/15
11. Mai 2016
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (Senat für Landwirtschaftssachen) - BLw 2/15
29. April 2016
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Urteil vom Bundesgerichtshof (8. Zivilsenat) - VIII ZR 323/14
27. April 2016
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