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BGB § 592 Verpächterpfandrecht

Bürgerliches Gesetzbuch

Der Verpächter hat für seine Forderungen aus dem Pachtverhältnis ein Pfandrecht an den eingebrachten Sachen des Pächters sowie an den Früchten der Pachtsache. Für künftige Entschädigungsforderungen kann das Pfandrecht nicht geltend gemacht werden. Das Pfandrecht erstreckt sich nur auf Sachen, die der Pfändung unterliegen; betreibt der Pächter Landwirtschaft, erstreckt sich das Pfandrecht auch auf Sachen im Sinne des § 811 Absatz 1 Nummer 1 Buchstabe b und Tiere im Sinne des § 811 Absatz 1 Nummer 8 Buchstabe b der Zivilprozessordnung. Die Vorschriften der §§ 562a bis 562c gelten entsprechend.

Referenzen

Zitiert von

Vor vom Landgericht München II - 10 O 7777/21
8. April 2022
10 O 7777/21 8. April 2022
Urteil vom Oberlandesgericht Düsseldorf - I-12 U 173/10
7. Juli 2011
I-12 U 173/10 7. Juli 2011
Urteil vom Oberlandesgericht Hamm - 18 U 69/10
25. Oktober 2010
18 U 69/10 25. Oktober 2010
Beschluss vom Oberlandesgericht Köln - 23 WLw 4/00
8. August 2000
23 WLw 4/00 8. August 2000