BGB § 649 Kündigungsrecht des Bestellers

Bürgerliches Gesetzbuch

Der Besteller kann bis zur Vollendung des Werkes jederzeit den Vertrag kündigen. Kündigt der Besteller, so ist der Unternehmer berechtigt, die vereinbarte Vergütung zu verlangen; er muss sich jedoch dasjenige anrechnen lassen, was er infolge der Aufhebung des Vertrags an Aufwendungen erspart oder durch anderweitige Verwendung seiner Arbeitskraft erwirbt oder zu erwerben böswillig unterlässt. Es wird vermutet, dass danach dem Unternehmer 5 vom Hundert der auf den noch nicht erbrachten Teil der Werkleistung entfallenden vereinbarten Vergütung zustehen.

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Urteil vom Oberlandesgericht Celle (14. Zivilsenat) - 14 U 71/19
13. Mai 2020
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Beschluss vom Pfälzisches Oberlandesgericht Zweibrücken (5. Zivilsenat) - 5 U 72/19
28. Oktober 2019
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Teil-Verzichts- und Schlussurteil vom Oberlandesgericht Hamm - 21 U 24/18
23. Juli 2019
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Urteil vom Oberlandesgericht Köln - 19 U 27/18
14. Dezember 2018
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (7. Zivilsenat) - VII ZB 54/16
26. September 2018
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Urteil vom Bundesgerichtshof (7. Zivilsenat) - VII ZR 243/17
30. August 2018
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Urteil vom Bundesgerichtshof (7. Zivilsenat) - VII ZR 82/17
26. April 2018
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Urteil vom Bundesgerichtshof (10. Zivilsenat) - X ZR 25/17
20. März 2018
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Urteil vom Oberlandesgericht Naumburg - 5 U 44/17
18. Oktober 2017
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Urteil vom Bundesgerichtshof (1. Zivilsenat) - I ZR 210/16
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