Ist die Verurteilung ausschließlich wegen einer Handlung eingetragen, für die das nach der Verurteilung geltende Gesetz keine Strafe mehr vorsieht, oder droht das neue Gesetz für die Handlung nur noch Geldbuße allein oder Geldbuße in Verbindung mit einer Nebenfolge an, wird die Eintragung auf Antrag der betroffenen Person getilgt. Die Tilgung erfolgt nur, wenn sich die Voraussetzungen des Satzes 1 anhand der nach § 5 eingetragenen Daten feststellen lassen. Andere gesetzliche Bestimmungen über die Tilgung von Eintragungen wegen Rechtsänderungen bleiben unberührt.
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BZRG § 48 Anordnung der Tilgung wegen Gesetzesänderung
Gesetz über das Zentralregister und das Erziehungsregister
Referenzen
Zitiert von
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Urteil vom Bundesgerichtshof - VI ZR 142/24
16. Dezember 2025
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VI ZR 142/24 | 16. Dezember 2025 |
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Beschluss vom Bundesgerichtshof - 5 StR 34/25
16. Juli 2025
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5 StR 34/25 | 16. Juli 2025 |
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Beschluss vom Oberlandesgericht Hamm - 3 ORs 49/24
22. August 2024
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3 ORs 49/24 | 22. August 2024 |
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Beschluss vom Bayerisches Oberstes Landesgericht - 204 StRR 215/24
17. Juli 2024
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204 StRR 215/24 | 17. Juli 2024 |
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Beschluss vom Bayerisches Oberstes Landesgericht - 204 StRR 205/24
27. Juni 2024
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204 StRR 205/24 | 27. Juni 2024 |
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Beschluss vom Kammergericht (4. Strafsenat) - 4 VAs 14/15
10. August 2015
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4 VAs 14/15 | 10. August 2015 |
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Beschluss vom Verwaltungsgericht Magdeburg (1. Kammer) - 1 B 388/15
25. Januar 2015
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1 B 388/15 | 25. Januar 2015 |