Warnung: Dieser Gesetzestext ist möglicherweise veraltet, da der Inhalt nicht aktiv gepflegt wird. Bitte prüfen Sie die offiziellen Quellen.

HGB § 113

Handelsgesetzbuch

(1) Verletzt ein Gesellschafter die ihm nach § 112 obliegende Verpflichtung, so kann die Gesellschaft Schadensersatz fordern; sie kann statt dessen von dem Gesellschafter verlangen, daß er die für eigene Rechnung gemachten Geschäfte als für Rechnung der Gesellschaft eingegangen gelten lasse und die aus Geschäften für fremde Rechnung bezogene Vergütung herausgebe oder seinen Anspruch auf die Vergütung abtrete.

(2) Über die Geltendmachung dieser Ansprüche beschließen die übrigen Gesellschafter.

(3) Die Ansprüche verjähren in drei Monaten von dem Zeitpunkt an, in welchem die übrigen Gesellschafter von dem Abschluss des Geschäfts oder von der Teilnahme des Gesellschafters an der anderen Gesellschaft Kenntnis erlangen oder ohne grobe Fahrlässigkeit erlangen müssten; sie verjähren ohne Rücksicht auf diese Kenntnis oder grob fahrlässige Unkenntnis in fünf Jahren von ihrer Entstehung an.

(4) Das Recht der Gesellschafter, die Auflösung der Gesellschaft zu verlangen, wird durch diese Vorschriften nicht berührt.

Referenzen

Dieses Dokument enthält keine Referenzen.

Zitiert von

Urteil vom Oberlandesgericht Hamm - 27 U 121/23
4. Dezember 2025
27 U 121/23 4. Dezember 2025
Beschluss vom Bayerisches Oberstes Landesgericht - 101 Sch 54/25 e
29. Oktober 2025
101 Sch 54/25 e 29. Oktober 2025
Urteil vom Oberlandesgericht Hamm - 8 U 122/23
4. November 2024
8 U 122/23 4. November 2024
Urteil vom Oberlandesgericht Hamm - 8 U 103/23
9. Oktober 2024
8 U 103/23 9. Oktober 2024
Urteil vom Landgericht Hagen - 21 O 21/24
10. September 2024
21 O 21/24 10. September 2024
Teilurteil vom Oberlandesgericht Köln - 15 U 314/19
6. Februar 2024
15 U 314/19 6. Februar 2024
Urteil vom Landgericht Hannover - 21 O 55/22
14. September 2023
21 O 55/22 14. September 2023
Hinweisbeschluss vom Oberlandesgericht München - 14 U 1250/21
21. August 2023
14 U 1250/21 21. August 2023
Urteil vom Hanseatisches Oberlandesgericht - 1 U 12/18
2. Oktober 2019
1 U 12/18 2. Oktober 2019
Urteil vom Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz (3. Kammer) - 3 Sa 143/17
4. Dezember 2017
3 Sa 143/17 4. Dezember 2017