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HGB § 133

Handelsgesetzbuch

(1) Auf Antrag eines Gesellschafters kann die Auflösung der Gesellschaft vor dem Ablauf der für ihre Dauer bestimmten Zeit oder bei einer für unbestimmte Zeit eingegangenen Gesellschaft ohne Kündigung durch gerichtliche Entscheidung ausgesprochen werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt.

(2) Ein solcher Grund ist insbesondere vorhanden, wenn ein anderer Gesellschafter eine ihm nach dem Gesellschaftsvertrag obliegende wesentliche Verpflichtung vorsätzlich oder aus grober Fahrlässigkeit verletzt oder wenn die Erfüllung einer solchen Verpflichtung unmöglich wird.

(3) Eine Vereinbarung, durch welche das Recht des Gesellschafters, die Auflösung der Gesellschaft zu verlangen, ausgeschlossen oder diesen Vorschriften zuwider beschränkt wird, ist nichtig.

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Zitiert von

Beschluss vom Oberlandesgericht München - 34 Wx 244/25 e
24. November 2025
34 Wx 244/25 e 24. November 2025
Beschluss vom Bundesgerichtshof - II ZR 80/24
16. Juli 2025
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Urteil vom Oberlandesgericht Köln - 4 U 129/23
29. Oktober 2024
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Urteil vom Landgericht Hagen - 21 O 21/24
10. September 2024
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Beschluss vom Bayerisches Oberstes Landesgericht - 102 SchH 114/23 e
12. Dezember 2023
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Beschluss vom Oberlandesgericht München - 7 U 3195/22
11. Oktober 2023
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Versäumnisurteil vom Bundesgerichtshof - II ZR 116/21
11. Juli 2023
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Urteil vom Oberlandesgericht Hamm - 8 U 21/23
19. Juni 2023
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