StGB § 264a Kapitalanlagebetrug

Strafgesetzbuch

(1) Wer im Zusammenhang mit

1.
dem Vertrieb von Wertpapieren, Bezugsrechten oder von Anteilen, die eine Beteiligung an dem Ergebnis eines Unternehmens gewähren sollen, oder
2.
dem Angebot, die Einlage auf solche Anteile zu erhöhen,
in Prospekten oder in Darstellungen oder Übersichten über den Vermögensstand hinsichtlich der für die Entscheidung über den Erwerb oder die Erhöhung erheblichen Umstände gegenüber einem größeren Kreis von Personen unrichtige vorteilhafte Angaben macht oder nachteilige Tatsachen verschweigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Absatz 1 gilt entsprechend, wenn sich die Tat auf Anteile an einem Vermögen bezieht, das ein Unternehmen im eigenen Namen, jedoch für fremde Rechnung verwaltet.

(3) Nach den Absätzen 1 und 2 wird nicht bestraft, wer freiwillig verhindert, daß auf Grund der Tat die durch den Erwerb oder die Erhöhung bedingte Leistung erbracht wird. Wird die Leistung ohne Zutun des Täters nicht erbracht, so wird er straflos, wenn er sich freiwillig und ernsthaft bemüht, das Erbringen der Leistung zu verhindern.

Referenzen

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Zitiert von

Beschluss vom Bundesgerichtshof (11. Zivilsenat) - XI ZB 3/16
23. Oktober 2018
XI ZB 3/16 23. Oktober 2018
Urteil vom Bundesgerichtshof (2. Zivilsenat) - II ZR 180/15
21. November 2017
II ZR 180/15 21. November 2017
Urteil vom Landgericht Hamburg - 327 O 112/16
12. Oktober 2017
327 O 112/16 12. Oktober 2017
Beschluss vom Bundesgerichtshof (11. Zivilsenat) - XI ZB 17/15
19. September 2017
XI ZB 17/15 19. September 2017
Urteil vom Landgericht Hamburg (8. Zivilkammer) - 308 O 264/15
23. Juni 2017
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (11. Zivilsenat) - XI ZB 9/13
22. November 2016
XI ZB 9/13 22. November 2016
Beschluss vom Landgericht Braunschweig (5. Zivilkammer) - 5 OH 62/16
5. August 2016
5 OH 62/16 5. August 2016
Urteil vom Landgericht Hamburg (28. Zivilkammer) - 328 O 415/15
12. Juli 2016
328 O 415/15 12. Juli 2016
Urteil vom Bundesgerichtshof (6. Zivilsenat) - VI ZR 536/15
28. Juni 2016
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Urteil vom Landgericht Hamburg (30. Zivilkammer) - 330 O 391/15
10. Juni 2016
330 O 391/15 10. Juni 2016