StGB § 274 Urkundenunterdrückung; Veränderung einer Grenzbezeichnung

Strafgesetzbuch

(1) Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer

1.
eine Urkunde oder eine technische Aufzeichnung, welche ihm entweder überhaupt nicht oder nicht ausschließlich gehört, in der Absicht, einem anderen Nachteil zuzufügen, vernichtet, beschädigt oder unterdrückt,
2.
beweiserhebliche Daten (§ 202a Abs. 2), über die er nicht oder nicht ausschließlich verfügen darf, in der Absicht, einem anderen Nachteil zuzufügen, löscht, unterdrückt, unbrauchbar macht oder verändert oder
3.
einen Grenzstein oder ein anderes zur Bezeichnung einer Grenze oder eines Wasserstandes bestimmtes Merkmal in der Absicht, einem anderen Nachteil zuzufügen, wegnimmt, vernichtet, unkenntlich macht, verrückt oder fälschlich setzt.

(2) Der Versuch ist strafbar.

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Stattgebender Kammerbeschluss vom Bundesverfassungsgericht (1. Senat 3. Kammer) - 1 BvR 1627/19
2. Juli 2020
1 BvR 1627/19 2. Juli 2020
Urteil vom Oberlandesgericht Hamm - 10 U 83/15
12. Juli 2016
10 U 83/15 12. Juli 2016
Urteil vom Bundesgerichtshof (5. Strafsenat) - 5 StR 328/15
27. Januar 2016
5 StR 328/15 27. Januar 2016
Urteil vom Bundesgerichtshof (4. Zivilsenat) - IV ZR 214/14
25. Februar 2015
IV ZR 214/14 25. Februar 2015
Urteil vom Oberlandesgericht Düsseldorf - I-4 U 236/12
25. Februar 2014
I-4 U 236/12 25. Februar 2014
Urteil vom Verwaltungsgericht Stuttgart - 12 K 2406/08
12. August 2009
12 K 2406/08 12. August 2009
Urteil vom Verwaltungsgericht Stuttgart - 12 K 4675/08
12. August 2009
12 K 4675/08 12. August 2009
Urteil vom Landesarbeitsgericht Mecklenburg-Vorpommern (1. Kammer) - 1 Sa 276/06
22. Februar 2007
1 Sa 276/06 22. Februar 2007