StGB § 274 Urkundenunterdrückung; Veränderung einer Grenzbezeichnung

Strafgesetzbuch

(1) Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer

1.
eine Urkunde oder eine technische Aufzeichnung, welche ihm entweder überhaupt nicht oder nicht ausschließlich gehört, in der Absicht, einem anderen Nachteil zuzufügen, vernichtet, beschädigt oder unterdrückt,
2.
beweiserhebliche Daten (§ 202a Abs. 2), über die er nicht oder nicht ausschließlich verfügen darf, in der Absicht, einem anderen Nachteil zuzufügen, löscht, unterdrückt, unbrauchbar macht oder verändert oder
3.
einen Grenzstein oder ein anderes zur Bezeichnung einer Grenze oder eines Wasserstandes bestimmtes Merkmal in der Absicht, einem anderen Nachteil zuzufügen, wegnimmt, vernichtet, unkenntlich macht, verrückt oder fälschlich setzt.

(2) Der Versuch ist strafbar.

Referenzen

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Zitiert von

Urteil vom Bundesgerichtshof (5. Strafsenat) - 5 StR 328/15
27. Januar 2016
5 StR 328/15 27. Januar 2016
Urteil vom Bundesgerichtshof (4. Zivilsenat) - IV ZR 214/14
25. Februar 2015
IV ZR 214/14 25. Februar 2015