StPO § 111d Wirkung der Vollziehung der Beschlagnahme; Rückgabe beweglicher Sachen

Strafprozeßordnung

(1) Die Vollziehung der Beschlagnahme eines Gegenstandes hat die Wirkung eines Veräußerungsverbotes im Sinne des § 136 des Bürgerlichen Gesetzbuchs. Die Wirkung der Beschlagnahme wird von der Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen des Betroffenen nicht berührt; Maßnahmen nach § 111c können in einem solchen Verfahren nicht angefochten werden.

(2) Eine beschlagnahmte bewegliche Sache kann dem Betroffenen zurückgegeben werden, wenn er einen den Wert der Sache entsprechenden Geldbetrag beibringt. Der beigebrachte Betrag tritt an die Stelle der Sache. Sie kann dem Betroffenen auch unter dem Vorbehalt jederzeitigen Widerrufs zur vorläufigen weiteren Benutzung bis zum Abschluss des Verfahrens überlassen werden; die Maßnahme kann davon abhängig gemacht werden, dass der Betroffene Sicherheit leistet oder bestimmte Auflagen erfüllt.

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Urteil vom Bundesgerichtshof (3. Zivilsenat) - III ZR 191/17
8. November 2018
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Beschluss vom Hanseatisches Oberlandesgericht (2. Strafsenat) - 2 Ws 183/18
26. Oktober 2018
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Urteil vom Bundesgerichtshof (3. Zivilsenat) - III ZR 339/17
13. September 2018
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Beschluss vom Landgericht Hamburg - 632 Qs 28/18
3. August 2018
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7. Juni 2018
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Beschluss vom Landgericht Hamburg - 618 Qs 14/18
16. Mai 2018
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (3. Zivilsenat) - III ZR 209/15
24. November 2016
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Urteil vom Bundesgerichtshof (9. Zivilsenat) - IX ZR 303/14
17. März 2016
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Urteil vom Bundesgerichtshof (4. Strafsenat) - 4 StR 60/14
4. Dezember 2014
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Urteil vom Bundesgerichtshof (5. Zivilsenat) - V ZR 90/13
14. November 2014
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