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StPO § 249 Führung des Urkundenbeweises durch Verlesung; Selbstleseverfahren

Strafprozeßordnung

(1) Urkunden sind zum Zweck der Beweiserhebung über ihren Inhalt in der Hauptverhandlung zu verlesen. Elektronische Dokumente sind Urkunden, soweit sie verlesbar sind.

(2) Von der Verlesung kann, außer in den Fällen der §§ 253 und 254, abgesehen werden, wenn die Richter und Schöffen vom Wortlaut der Urkunde Kenntnis genommen haben und die übrigen Beteiligten hierzu Gelegenheit hatten. Widerspricht der Staatsanwalt, der Angeklagte oder der Verteidiger unverzüglich der Anordnung des Vorsitzenden, nach Satz 1 zu verfahren, so entscheidet das Gericht. Die Anordnung des Vorsitzenden, die Feststellungen über die Kenntnisnahme und die Gelegenheit hierzu und der Widerspruch sind in das Protokoll aufzunehmen.

Referenzen

Zitiert von

Beschluss vom Bundesgerichtshof - 3 StR 368/25
8. Januar 2026
3 StR 368/25 8. Januar 2026
Beschluss vom Bayerischer Verwaltungsgerichtshof - 23 ZB 22.1720
17. Dezember 2025
23 ZB 22.1720 17. Dezember 2025
Beschluss vom Bayerischer Verwaltungsgerichtshof - 23 ZB 22.1726
17. Dezember 2025
23 ZB 22.1726 17. Dezember 2025
Beschluss vom Bayerischer Verwaltungsgerichtshof - 23 ZB 22.1725
17. Dezember 2025
23 ZB 22.1725 17. Dezember 2025
Beschluss vom Bayerischer Verwaltungsgerichtshof - 23 ZB 22.1719
17. Dezember 2025
23 ZB 22.1719 17. Dezember 2025
Beschluss vom Bayerischer Verwaltungsgerichtshof - 23 ZB 22.1717
17. Dezember 2025
23 ZB 22.1717 17. Dezember 2025
Beschluss vom Oberlandesgericht Celle - 2 Ws 277/25
18. November 2025
2 Ws 277/25 18. November 2025
Beschluss vom Oberlandesgericht Hamm - 2 ORs 47/25
11. September 2025
2 ORs 47/25 11. September 2025
Urteil vom Landgericht Bochum - 3 Ks 9/25
29. August 2025
3 Ks 9/25 29. August 2025
Urteil vom Bundesgerichtshof - 4 StR 298/24
17. Juli 2025
4 StR 298/24 17. Juli 2025