StPO § 249 Führung des Urkundenbeweises durch Verlesung; Selbstleseverfahren

Strafprozeßordnung

(1) Urkunden und andere als Beweismittel dienende Schriftstücke werden in der Hauptverhandlung verlesen. Dies gilt insbesondere von früher ergangenen Strafurteilen, von Straflisten und von Auszügen aus Kirchenbüchern und Personenstandsregistern und findet auch Anwendung auf Protokolle über die Einnahme des richterlichen Augenscheins.

(2) Von der Verlesung kann, außer in den Fällen der §§ 253 und 254, abgesehen werden, wenn die Richter und Schöffen vom Wortlaut der Urkunde oder des Schriftstücks Kenntnis genommen haben und die übrigen Beteiligten hierzu Gelegenheit hatten. Widerspricht der Staatsanwalt, der Angeklagte oder der Verteidiger unverzüglich der Anordnung des Vorsitzenden, nach Satz 1 zu verfahren, so entscheidet das Gericht. Die Anordnung des Vorsitzenden, die Feststellungen über die Kenntnisnahme und die Gelegenheit hierzu und der Widerspruch sind in das Protokoll aufzunehmen.

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Beschluss vom Hanseatisches Oberlandesgericht (2. Strafsenat) - 2 Ws 3/20
13. Januar 2020
2 Ws 3/20 13. Januar 2020
Beschluss vom Pfälzisches Oberlandesgericht Zweibrücken (Senat für Bußgeldsachen) - 1 OWi 2 Ss Bs 106/17, 1 OWi 2 SsBs 106/17
28. Februar 2018
1 OWi 2 Ss Bs 106/17, 1 OWi 2 SsBs 106/17 28. Februar 2018
Beschluss vom Bundesgerichtshof (3. Strafsenat) - 3 StR 400/17
8. Februar 2018
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9. November 2017
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (4. Strafsenat) - 4 StR 274/16
14. September 2017
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (4. Strafsenat) - 4 StR 88/17
13. September 2017
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Urteil vom Bundesgerichtshof (3. Strafsenat) - 3 StR 424/16
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Urteil vom Landgericht Hamburg (1. Große Strafkammer) - 601 Ks 5/15
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Urteil vom Amtsgericht Mönchengladbach - 92 Ls 46/15
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