StPO § 26a Verwerfung eines unzulässigen Ablehnungsantrags

Strafprozeßordnung

(1) Das Gericht verwirft die Ablehnung eines Richters als unzulässig, wenn

1.
die Ablehnung verspätet ist,
2.
ein Grund zur Ablehnung oder ein Mittel zur Glaubhaftmachung nicht oder nicht innerhalb der nach § 26 Absatz 1 Satz 2 bestimmten Frist angegeben wird oder
3.
durch die Ablehnung offensichtlich das Verfahren nur verschleppt oder nur verfahrensfremde Zwecke verfolgt werden sollen.

(2) Das Gericht entscheidet über die Verwerfung nach Absatz 1, ohne daß der abgelehnte Richter ausscheidet. Im Falle des Absatzes 1 Nr. 3 bedarf es eines einstimmigen Beschlusses und der Angabe der Umstände, welche den Verwerfungsgrund ergeben. Wird ein beauftragter oder ein ersuchter Richter, ein Richter im vorbereitenden Verfahren oder ein Strafrichter abgelehnt, so entscheidet er selbst darüber, ob die Ablehnung als unzulässig zu verwerfen ist.

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Zitiert von

Beschluss vom Bundesgerichtshof (4. Strafsenat) - 4 StR 579/17
9. Mai 2018
4 StR 579/17 9. Mai 2018
Beschluss vom Bundesgerichtshof (3. Strafsenat) - 3 StR 23/18
19. April 2018
3 StR 23/18 19. April 2018
Beschluss vom Bundesgerichtshof (3. Strafsenat) - 3 StR 559/17
6. März 2018
3 StR 559/17 6. März 2018
Urteil vom Bundesgerichtshof (2. Strafsenat) - 2 StR 76/17
10. Januar 2018
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (1. Strafsenat) - 1 StR 300/17
7. September 2017
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (4. Strafsenat) - 4 StR 96/17
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Beschluss vom Hanseatisches Oberlandesgericht (2. Strafsenat) - 2 Ws 36/17
8. März 2017
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18. Januar 2017
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23. Juli 2015
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