StPO § 33 Gewährung rechtlichen Gehörs vor einer Entscheidung

Strafprozeßordnung

(1) Eine Entscheidung des Gerichts, die im Laufe einer Hauptverhandlung ergeht, wird nach Anhörung der Beteiligten erlassen.

(2) Eine Entscheidung des Gerichts, die außerhalb einer Hauptverhandlung ergeht, wird nach schriftlicher oder mündlicher Erklärung der Staatsanwaltschaft erlassen.

(3) Bei einer in Absatz 2 bezeichneten Entscheidung ist ein anderer Beteiligter zu hören, bevor zu seinem Nachteil Tatsachen oder Beweisergebnisse, zu denen er noch nicht gehört worden ist, verwertet werden.

(4) Bei Anordnung der Untersuchungshaft, der Beschlagnahme oder anderer Maßnahmen ist Absatz 3 nicht anzuwenden, wenn die vorherige Anhörung den Zweck der Anordnung gefährden würde. Vorschriften, welche die Anhörung der Beteiligten besonders regeln, werden durch Absatz 3 nicht berührt.

Referenzen

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Zitiert von

Beschluss vom Oberlandesgericht Hamm - 3 Ws 36/20
13. Februar 2020
3 Ws 36/20 13. Februar 2020
Beschluss vom Bundesgerichtshof (3. Strafsenat) - StB 14/19
6. Juni 2019
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Beschluss vom Hanseatisches Oberlandesgericht (2. Strafsenat) - 2 Ws 183/18
26. Oktober 2018
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Nichtannahmebeschluss vom Bundesverfassungsgericht (2. Senat 1. Kammer) - 2 BvR 745/18
18. September 2018
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1. August 2018
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7. Februar 2018
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Beschluss vom Oberlandesgericht Rostock (1. Strafsenat) - 20 Ws 146/17
13. Juli 2017
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Beschluss vom Bundesverwaltungsgericht (2. Wehrdienstsenat) - 2 WNB 1/17
20. Juni 2017
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15. Juli 2016
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