StPO § 35a Rechtsmittelbelehrung

Strafprozeßordnung

Bei der Bekanntmachung einer Entscheidung, die durch ein befristetes Rechtsmittel angefochten werden kann, ist der Betroffene über die Möglichkeiten der Anfechtung und die dafür vorgeschriebenen Fristen und Formen zu belehren. Ist gegen ein Urteil Berufung zulässig, so ist der Angeklagte auch über die Rechtsfolgen des § 40 Abs. 3 und der §§ 329, 330 zu belehren. Ist einem Urteil eine Verständigung (§ 257c) vorausgegangen, ist der Betroffene auch darüber zu belehren, dass er in jedem Fall frei in seiner Entscheidung ist, ein Rechtsmittel einzulegen.

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Beschluss vom Pfälzisches Oberlandesgericht Zweibrücken (1. Strafsenat) - 1 Ws 151/18
16. August 2018
1 Ws 151/18 16. August 2018
Beschluss vom Bundesgerichtshof (1. Strafsenat) - 1 StR 52/16
9. August 2016
1 StR 52/16 9. August 2016
Stattgebender Kammerbeschluss vom Bundesverfassungsgericht (2. Senat 3. Kammer) - 2 BvR 53/13
2. März 2014
2 BvR 53/13 2. März 2014
Urteil vom Bundesverfassungsgericht (2. Senat) - 2 BvR 2628/10, 2 BvR 2883/10, 2 BvR 2155/11
19. März 2013
2 BvR 2628/10, 2 BvR 2883/10, 2 BvR 2155/11 19. März 2013
Stattgebender Kammerbeschluss vom Bundesverfassungsgericht (2. Senat 1. Kammer) - 2 BvR 1766/12
27. September 2012
2 BvR 1766/12 27. September 2012
Beschluss vom Landgericht Stralsund (23. Strafkammer) - 23 Qs 52/07
24. Oktober 2007
23 Qs 52/07 24. Oktober 2007