Die Bundesanstalt hat Tatsachen, die den Verdacht einer Straftat nach § 119 begründen, der zuständigen Staatsanwaltschaft unverzüglich anzuzeigen. Sie kann die personenbezogenen Daten der betroffenen Personen, gegen die sich der Verdacht richtet oder die als Zeugen in Betracht kommen, der Staatsanwaltschaft übermitteln, soweit dies für Zwecke der Strafverfolgung erforderlich ist. Die Staatsanwaltschaft entscheidet über die Vornahme der erforderlichen Ermittlungsmaßnahmen, insbesondere über Durchsuchungen, nach den Vorschriften der Strafprozessordnung. Die Befugnisse der Bundesanstalt nach § 6 Absatz 2 bis 13 sowie den §§ 7 bis 9 und 10 Absatz 2 bleiben hiervon unberührt, soweit dies für die Vornahme von Verwaltungsmaßnahmen oder zur Erfüllung von Ersuchen ausländischer Stellen nach § 18 Absatz 2, 4 Satz 1 oder Absatz 10 erforderlich ist und soweit eine Gefährdung des Untersuchungszwecks von Ermittlungen der Strafverfolgungsbehörden oder der für Strafsachen zuständigen Gerichte nicht zu besorgen ist.
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WpHG § 11 Anzeige straftatbegründender Tatsachen
Gesetz über den Wertpapierhandel
Referenzen
- WpHG § 119 Strafvorschriften 1x
- WpHG § 6 Aufgaben und allgemeine Befugnisse der Bundesanstalt 1x
- WpHG § 7 Herausgabe von Kommunikationsdaten 1x
- WpHG § 8 Übermittlung und Herausgabe marktbezogener Daten; Verordnungsermächtigung 1x
- WpHG § 9 Verringerung und Einschränkung von Positionen oder offenen Forderungen 1x
- WpHG § 18 Zusammenarbeit mit zuständigen Stellen im Ausland; Verordnungsermächtigung 1x