ZPO § 238 Verfahren bei Wiedereinsetzung

Zivilprozessordnung

(1) Das Verfahren über den Antrag auf Wiedereinsetzung ist mit dem Verfahren über die nachgeholte Prozesshandlung zu verbinden. Das Gericht kann jedoch das Verfahren zunächst auf die Verhandlung und Entscheidung über den Antrag beschränken.

(2) Auf die Entscheidung über die Zulässigkeit des Antrags und auf die Anfechtung der Entscheidung sind die Vorschriften anzuwenden, die in diesen Beziehungen für die nachgeholte Prozesshandlung gelten. Der Partei, die den Antrag gestellt hat, steht jedoch der Einspruch nicht zu.

(3) Die Wiedereinsetzung ist unanfechtbar.

(4) Die Kosten der Wiedereinsetzung fallen dem Antragsteller zur Last, soweit sie nicht durch einen unbegründeten Widerspruch des Gegners entstanden sind.

Referenzen

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Zitiert von

Stattgebender Kammerbeschluss vom Bundesverfassungsgericht (1. Senat 2. Kammer) - 1 BvR 875/18
6. Dezember 2018
1 BvR 875/18 6. Dezember 2018
Beschluss vom Bundesgerichtshof (6. Zivilsenat) - VI ZB 32/17
20. November 2018
VI ZB 32/17 20. November 2018
Beschluss vom Bundesgerichtshof (3. Zivilsenat) - III ZB 54/18
23. Oktober 2018
III ZB 54/18 23. Oktober 2018
Beschluss vom Bundesgerichtshof (9. Zivilsenat) - IX ZB 67/17
27. September 2018
IX ZB 67/17 27. September 2018
Beschluss vom Bundesgerichtshof (5. Zivilsenat) - V ZB 227/17
13. September 2018
V ZB 227/17 13. September 2018
Beschluss vom Bundesgerichtshof (8. Zivilsenat) - VIII ZB 70/17
4. September 2018
VIII ZB 70/17 4. September 2018
Beschluss vom Bundesgerichtshof (6. Zivilsenat) - VI ZB 44/17
28. August 2018
VI ZB 44/17 28. August 2018
Beschluss vom Bundesgerichtshof (12. Zivilsenat) - XII ZB 636/17
20. Juni 2018
XII ZB 636/17 20. Juni 2018
Urteil vom Sozialgericht Trier (5. Kammer) - S 5 KR 58/18
13. Juni 2018
S 5 KR 58/18 13. Juni 2018
Beschluss vom Bundesgerichtshof (2. Zivilsenat) - II ZB 23/17
12. Juni 2018
II ZB 23/17 12. Juni 2018