ZPO § 313a Weglassen von Tatbestand und Entscheidungsgründen

Zivilprozessordnung

(1) Des Tatbestandes bedarf es nicht, wenn ein Rechtsmittel gegen das Urteil unzweifelhaft nicht zulässig ist. In diesem Fall bedarf es auch keiner Entscheidungsgründe, wenn die Parteien auf sie verzichten oder wenn ihr wesentlicher Inhalt in das Protokoll aufgenommen worden ist.

(2) Wird das Urteil in dem Termin, in dem die mündliche Verhandlung geschlossen worden ist, verkündet, so bedarf es des Tatbestands und der Entscheidungsgründe nicht, wenn beide Parteien auf Rechtsmittel gegen das Urteil verzichten. Ist das Urteil nur für eine Partei anfechtbar, so genügt es, wenn diese verzichtet.

(3) Der Verzicht nach Absatz 1 oder 2 kann bereits vor der Verkündung des Urteils erfolgen; er muss spätestens binnen einer Woche nach dem Schluss der mündlichen Verhandlung gegenüber dem Gericht erklärt sein.

(4) Die Absätze 1 bis 3 sind nicht anzuwenden im Fall der Verurteilung zu künftig fällig werdenden wiederkehrenden Leistungen oder wenn zu erwarten ist, dass das Urteil im Ausland geltend gemacht werden wird.

(5) Soll ein ohne Tatbestand und Entscheidungsgründe hergestelltes Urteil im Ausland geltend gemacht werden, so gelten die Vorschriften über die Vervollständigung von Versäumnis- und Anerkenntnisurteilen entsprechend.

Referenzen

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Zitiert von

Beschluss vom Oberlandesgericht Koblenz (3. Zivilsenat) - 3 U 1442/20
23. November 2020
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Urteil vom Oberlandesgericht Bamberg - 1 U 427/19
22. Oktober 2020
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Endurteil vom Oberlandesgericht München - 8 U 5531/20
15. Oktober 2020
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Urteil vom Oberlandesgericht Koblenz (6. Zivilsenat) - 6 U 1715/19
8. Oktober 2020
6 U 1715/19 8. Oktober 2020
Urteil vom Oberlandesgericht Koblenz (6. Zivilsenat) - 6 U 1582/19
8. Oktober 2020
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Urteil vom Oberlandesgericht Hamm - 4 U 74/19
18. August 2020
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Urteil vom Oberlandesgericht Hamm - 34 U 190/19
18. August 2020
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Urteil vom Hanseatisches Oberlandesgericht (3. Zivilsenat) - 3 U 171/19
13. August 2020
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Urteil vom Hanseatisches Oberlandesgericht (3. Zivilsenat) - 3 U 143/19
13. August 2020
3 U 143/19 13. August 2020
Urteil vom Oberlandesgericht Rostock (3. Zivilsenat) - 3 U 64/19
6. August 2020
3 U 64/19 6. August 2020