ZPO § 323 Abänderung von Urteilen

Zivilprozessordnung

(1) Enthält ein Urteil eine Verpflichtung zu künftig fällig werdenden wiederkehrenden Leistungen, kann jeder Teil die Abänderung beantragen. Die Klage ist nur zulässig, wenn der Kläger Tatsachen vorträgt, aus denen sich eine wesentliche Veränderung der der Entscheidung zugrunde liegenden tatsächlichen oder rechtlichen Verhältnisse ergibt.

(2) Die Klage kann nur auf Gründe gestützt werden, die nach Schluss der Tatsachenverhandlung des vorausgegangenen Verfahrens entstanden sind und deren Geltendmachung durch Einspruch nicht möglich ist oder war.

(3) Die Abänderung ist zulässig für die Zeit ab Rechtshängigkeit der Klage.

(4) Liegt eine wesentliche Veränderung der tatsächlichen oder rechtlichen Verhältnisse vor, ist die Entscheidung unter Wahrung ihrer Grundlagen anzupassen.

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Zitiert von

Urteil vom Schleswig-Holsteinisches Finanzgericht (4. Senat) - 4 K 44/17
29. November 2018
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (12. Zivilsenat) - XII ZB 121/17
11. April 2018
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Urteil vom Bundesgerichtshof (5. Zivilsenat) - V ZR 101/16
23. Februar 2018
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (12. Zivilsenat) - XII ZB 42/17
6. September 2017
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Urteil vom Bundesgerichtshof (1. Zivilsenat) - I ZR 64/16
13. Juli 2017
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Nichtannahmebeschluss vom Bundesverfassungsgericht (2. Senat 2. Kammer) - 2 BvR 395/16
15. Februar 2017
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Urteil vom Bundesgerichtshof (5. Zivilsenat) - V ZR 76/14
23. Oktober 2015
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Urteil vom Bundessozialgericht (12. Senat) - B 12 KR 11/14 R
19. August 2015
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Urteil vom Bundesgerichtshof (8. Zivilsenat) - VIII ZR 59/14
15. April 2015
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Urteil vom Bundesgerichtshof (12. Zivilsenat) - XII ZR 80/13
18. Februar 2015
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