ZPO § 323 Abänderung von Urteilen

Zivilprozessordnung

(1) Enthält ein Urteil eine Verpflichtung zu künftig fällig werdenden wiederkehrenden Leistungen, kann jeder Teil die Abänderung beantragen. Die Klage ist nur zulässig, wenn der Kläger Tatsachen vorträgt, aus denen sich eine wesentliche Veränderung der der Entscheidung zugrunde liegenden tatsächlichen oder rechtlichen Verhältnisse ergibt.

(2) Die Klage kann nur auf Gründe gestützt werden, die nach Schluss der Tatsachenverhandlung des vorausgegangenen Verfahrens entstanden sind und deren Geltendmachung durch Einspruch nicht möglich ist oder war.

(3) Die Abänderung ist zulässig für die Zeit ab Rechtshängigkeit der Klage.

(4) Liegt eine wesentliche Veränderung der tatsächlichen oder rechtlichen Verhältnisse vor, ist die Entscheidung unter Wahrung ihrer Grundlagen anzupassen.

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Beschluss vom Landessozialgericht NRW - L 15 KR 489/19 B
20. August 2019
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Urteil vom Finanzgericht Rheinland-Pfalz (5. Senat) - 5 K 2332/17
30. Juli 2019
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Urteil vom Landgericht Münster - 115 O 198/17
3. Mai 2019
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Urteil vom Bundesgerichtshof (8. Zivilsenat) - VIII ZR 113/17
16. Januar 2019
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (12. Zivilsenat) - XII ZB 121/17
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Urteil vom Bundesgerichtshof (5. Zivilsenat) - V ZR 101/16
23. Februar 2018
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (12. Zivilsenat) - XII ZB 42/17
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Urteil vom Bundesgerichtshof (1. Zivilsenat) - I ZR 64/16
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