ZPO § 511 Statthaftigkeit der Berufung

Zivilprozessordnung

(1) Die Berufung findet gegen die im ersten Rechtszug erlassenen Endurteile statt.

(2) Die Berufung ist nur zulässig, wenn

1.
der Wert des Beschwerdegegenstandes 600 Euro übersteigt oder
2.
das Gericht des ersten Rechtszuges die Berufung im Urteil zugelassen hat.

(3) Der Berufungskläger hat den Wert nach Absatz 2 Nr. 1 glaubhaft zu machen; zur Versicherung an Eides statt darf er nicht zugelassen werden.

(4) Das Gericht des ersten Rechtszuges lässt die Berufung zu, wenn

1.
die Rechtssache grundsätzliche Bedeutung hat oder die Fortbildung des Rechts oder die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung des Berufungsgerichts erfordert und
2.
die Partei durch das Urteil mit nicht mehr als 600 Euro beschwert ist.
Das Berufungsgericht ist an die Zulassung gebunden.

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Zitiert von

Beschluss vom Bundesgerichtshof (6. Zivilsenat) - VI ZB 26/17
18. September 2018
VI ZB 26/17 18. September 2018
Beschluss vom Bundesgerichtshof (5. Zivilsenat) - V ZB 218/17
12. Juli 2018
V ZB 218/17 12. Juli 2018
Beschluss vom Bundesgerichtshof (5. Zivilsenat) - V ZB 254/17
21. Juni 2018
V ZB 254/17 21. Juni 2018
Beschluss vom Bundesgerichtshof (5. Zivilsenat) - V ZB 235/17
7. Juni 2018
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16. Mai 2018
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8. Mai 2018
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Urteil vom Bundesgerichtshof (12. Zivilsenat) - XII ZR 76/17
18. April 2018
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Versäumnisurteil vom Bundesgerichtshof (1. Zivilsenat) - I ZR 265/16
22. März 2018
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (3. Zivilsenat) - III ZB 70/17
8. März 2018
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Urteil vom Oberlandesgericht Naumburg - 5 U 139/17
21. Februar 2018
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