ZPO § 524 Anschlussberufung

Zivilprozessordnung

(1) Der Berufungsbeklagte kann sich der Berufung anschließen. Die Anschließung erfolgt durch Einreichung der Berufungsanschlussschrift bei dem Berufungsgericht.

(2) Die Anschließung ist auch statthaft, wenn der Berufungsbeklagte auf die Berufung verzichtet hat oder die Berufungsfrist verstrichen ist. Sie ist zulässig bis zum Ablauf der dem Berufungsbeklagten gesetzten Frist zur Berufungserwiderung. Diese Frist gilt nicht, wenn die Anschließung eine Verurteilung zu künftig fällig werdenden wiederkehrenden Leistungen (§ 323) zum Gegenstand hat.

(3) Die Anschlussberufung muss in der Anschlussschrift begründet werden. Die Vorschriften des § 519 Abs. 2, 4 und des § 520 Abs. 3 sowie des § 521 gelten entsprechend.

(4) Die Anschließung verliert ihre Wirkung, wenn die Berufung zurückgenommen, verworfen oder durch Beschluss zurückgewiesen wird.

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Urteil vom Oberlandesgericht Celle (14. Zivilsenat) - 14 U 37/20
5. August 2020
14 U 37/20 5. August 2020
Urteil vom Oberlandesgericht Stuttgart - 4 U 38/19
17. Juni 2020
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Urteil vom Oberlandesgericht Stuttgart - 13 U 244/18
23. Januar 2020
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Urteil vom Oberlandesgericht Köln - 15 U 204/18
18. April 2019
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Urteil vom Oberlandesgericht Stuttgart - 2 U 101/18
4. April 2019
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Urteil vom Oberlandesgericht Stuttgart - 2 U 29/18
21. März 2019
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (3. Zivilsenat) - III ZR 17/18
20. Dezember 2018
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Beschluss vom Bundessozialgericht - B 9 V 16/18 B
27. September 2018
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Urteil vom Bundesgerichtshof (11. Zivilsenat) - XI ZR 572/16
3. Juli 2018
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Beschluss vom Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz (5. Senat) - 5 A 11924/17
11. Juni 2018
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