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ZVG § 23

Gesetz über die Zwangsversteigerung und die Zwangsverwaltung

(1) Die Beschlagnahme hat die Wirkung eines Veräußerungsverbots. Der Schuldner kann jedoch, wenn sich die Beschlagnahme auf bewegliche Sachen erstreckt, über einzelne Stücke innerhalb der Grenzen einer ordnungsmäßigen Wirtschaft auch dem Gläubiger gegenüber wirksam verfügen.

(2) Kommt es bei einer gegen die Beschlagnahme verstoßenden Verfügung nach § 135 Abs. 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs darauf an, ob derjenige, zu dessen Gunsten verfügt wurde, die Beschlagnahme kannte, so steht die Kenntnis des Versteigerungsantrags einer Kenntnis der Beschlagnahme gleich. Die Beschlagnahme gilt auch in Ansehung der mithaftenden beweglichen Sachen als bekannt, sobald der Versteigerungsvermerk eingetragen ist.

Referenzen

Zitiert von

Beschluss vom Oberverwaltungsgericht des Landes Sachsen-Anhalt (2. Senat) - 2 L 38/24.Z
9. August 2024
2 L 38/24.Z 9. August 2024
Beschluss vom Bundesgerichtshof - V ZA 10/22
13. Oktober 2022
V ZA 10/22 13. Oktober 2022
Urteil vom Landessozialgericht Hamburg (4. Senat) - L 4 AS 82/21
6. Oktober 2022
L 4 AS 82/21 6. Oktober 2022
Urteil vom Landessozialgericht Hamburg (4. Senat) - L 4 AS 326/20
6. Oktober 2022
L 4 AS 326/20 6. Oktober 2022
Urteil vom Landessozialgericht Hamburg (4. Senat) - L 4 AS 121/21
6. Oktober 2022
L 4 AS 121/21 6. Oktober 2022
Urteil vom Verwaltungsgericht Aachen - 10 K 1874/15
5. Oktober 2020
10 K 1874/15 5. Oktober 2020
Urteil vom Oberlandesgericht Frankfurt am Main (12. Zivilsenat) - 12 U 118/19
31. Juli 2020
12 U 118/19 31. Juli 2020
Beschluss vom Unknown court (5. Zivilsenat) - V ZB 145/18
19. Dezember 2019
V ZB 145/18 19. Dezember 2019
Beschluss vom Unknown court - 5 T 3/19
31. Januar 2019
5 T 3/19 31. Januar 2019
Beschluss vom Landgericht Heidelberg - 5 T 3/19
31. Januar 2019
5 T 3/19 31. Januar 2019