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ZVG § 23

Gesetz über die Zwangsversteigerung und die Zwangsverwaltung

(1) Die Beschlagnahme hat die Wirkung eines Veräußerungsverbots. Der Schuldner kann jedoch, wenn sich die Beschlagnahme auf bewegliche Sachen erstreckt, über einzelne Stücke innerhalb der Grenzen einer ordnungsmäßigen Wirtschaft auch dem Gläubiger gegenüber wirksam verfügen.

(2) Kommt es bei einer gegen die Beschlagnahme verstoßenden Verfügung nach § 135 Abs. 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs darauf an, ob derjenige, zu dessen Gunsten verfügt wurde, die Beschlagnahme kannte, so steht die Kenntnis des Versteigerungsantrags einer Kenntnis der Beschlagnahme gleich. Die Beschlagnahme gilt auch in Ansehung der mithaftenden beweglichen Sachen als bekannt, sobald der Versteigerungsvermerk eingetragen ist.

Referenzen

Zitiert von

Urteil vom Bundesgerichtshof (3. Zivilsenat) - III ZR 506/16
23. August 2018
III ZR 506/16 23. August 2018
Beschluss vom Bundesgerichtshof (9. Zivilsenat) - IX ZB 98/16
29. Juni 2017
IX ZB 98/16 29. Juni 2017
Urteil vom Bundesgerichtshof (5. Zivilsenat) - V ZR 39/16
23. Juni 2017
V ZR 39/16 23. Juni 2017
Beschluss vom Bundesgerichtshof (5. Zivilsenat) - V ZB 183/14
15. September 2016
V ZB 183/14 15. September 2016
Beschluss vom Oberlandesgericht Düsseldorf - II-2 UF 27/16
4. Juli 2016
II-2 UF 27/16 4. Juli 2016
Urteil vom Bundesgerichtshof (9. Zivilsenat) - IX ZR 142/14
17. März 2016
IX ZR 142/14 17. März 2016
Beschluss vom Amtsgericht Mettmann - 45 F 369/15
19. Januar 2016
45 F 369/15 19. Januar 2016
Beschluss vom Oberlandesgericht Düsseldorf - I-3 Wx 151/14
14. Oktober 2015
I-3 Wx 151/14 14. Oktober 2015
Urteil vom Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen - 2 A 1557/13
5. Mai 2015
2 A 1557/13 5. Mai 2015
Urteil vom Landessozialgericht Baden-Württemberg - L 7 AS 1406/12
29. Januar 2015
L 7 AS 1406/12 29. Januar 2015