Sind vor Eintragung der Gesellschaft Verträge geschlossen worden, nach denen auf das genehmigte Kapital eine Sacheinlage zu leisten ist, so muß die Satzung die Festsetzungen enthalten, die für eine Ausgabe gegen Sacheinlagen vorgeschrieben sind. Dabei gelten sinngemäß § 27 Abs. 3 und 5, die §§ 32 bis 35, 37 Abs. 4 Nr. 2, 4 und 5, die §§ 37a, 38 Abs. 2 und 3 sowie § 49 über die Gründung der Gesellschaft. An die Stelle der Gründer tritt der Vorstand und an die Stelle der Anmeldung und Eintragung der Gesellschaft die Anmeldung und Eintragung der Durchführung der Erhöhung des Grundkapitals.
Warnung: Dieser Gesetzestext ist möglicherweise veraltet, da der Inhalt nicht aktiv gepflegt wird. Bitte prüfen Sie die offiziellen Quellen.
AktG § 206 Verträge über Sacheinlagen vor Eintragung der Gesellschaft
Aktiengesetz
Referenzen
- AktG § 27 Sacheinlagen, Sachübernahmen; Rückzahlung von Einlagen 1x
- AktG § 32 Gründungsbericht 1x
- AktG § 33 Gründungsprüfung. Allgemeines 1x
- AktG § 34 Umfang der Gründungsprüfung 1x
- AktG § 35 Meinungsverschiedenheiten zwischen Gründern und Gründungsprüfern. Vergütung und Auslagen der Gründungsprüfer 1x
- AktG § 37 Inhalt der Anmeldung 1x
- AktG § 49 Verantwortlichkeit der Gründungsprüfer 1x
Zitiert von
|
Beschluss vom Oberlandesgericht Frankfurt am Main (5. Zivilsenat) - 5 AktG 2/20
15. Dezember 2020
|
5 AktG 2/20 | 15. Dezember 2020 |
|
Beschluss vom Oberlandesgericht Frankfurt am Main (5. Zivilsenat) - 5 AktG 1/17
13. Februar 2018
|
5 AktG 1/17 | 13. Februar 2018 |
|
Beschluss vom Kammergericht (23. Zivilsenat) - 23 AktG 1/14
2. Februar 2015
|
23 AktG 1/14 | 2. Februar 2015 |
|
Urteil vom Oberlandesgericht Hamm - 8 U 47/10
3. Februar 2014
|
8 U 47/10 | 3. Februar 2014 |
|
Beschluss vom Kammergericht (23. Zivilsenat) - 23 AktG 1/11
23. Juni 2011
|
23 AktG 1/11 | 23. Juni 2011 |