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BGB § 1117 Erwerb der Briefhypothek

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Der Gläubiger erwirbt, sofern nicht die Erteilung des Hypothekenbriefs ausgeschlossen ist, die Hypothek erst, wenn ihm der Brief von dem Eigentümer des Grundstücks übergeben wird. Auf die Übergabe finden die Vorschriften des § 929 Satz 2 und der §§ 930, 931 Anwendung.

(2) Die Übergabe des Briefes kann durch die Vereinbarung ersetzt werden, dass der Gläubiger berechtigt sein soll, sich den Brief von dem Grundbuchamt aushändigen zu lassen.

(3) Ist der Gläubiger im Besitz des Briefes, so wird vermutet, dass die Übergabe erfolgt sei.

Referenzen

Zitiert von

Beschluss vom Oberlandesgericht Hamm - 15 W 395/21
3. Januar 2023
15 W 395/21 3. Januar 2023
Urteil vom Oberlandesgericht Frankfurt am Main (13. Zivilsenat) - 13 U 129/17
22. Februar 2019
13 U 129/17 22. Februar 2019
Beschluss vom Kammergericht (1. Zivilsenat) - 1 W 127/18
22. Januar 2019
1 W 127/18 22. Januar 2019
Beschluss vom Oberlandesgericht Frankfurt am Main (20. Zivilsenat) - 20 W 289/16
14. November 2017
20 W 289/16 14. November 2017
Urteil vom Landgericht Darmstadt (13. Zivilkammer) - 13 O 517/16
16. Mai 2017
13 O 517/16 16. Mai 2017
Beschluss vom Oberlandesgericht Rostock (3. Zivilsenat) - 3 W 166/13
24. Juni 2016
3 W 166/13 24. Juni 2016
Urteil vom Kammergericht (20. Zivilsenat) - 20 U 308/12
10. Februar 2014
20 U 308/12 10. Februar 2014
Beschluss vom Oberlandesgericht Hamm - 15 W 439/12
17. Oktober 2013
15 W 439/12 17. Oktober 2013
Urteil vom Oberlandesgericht Hamm - I-5 U 42/09
4. Juni 2012
I-5 U 42/09 4. Juni 2012
Urteil vom Landgericht Düsseldorf - 15 O 235/10
21. Mai 2012
15 O 235/10 21. Mai 2012