BGB § 123 Anfechtbarkeit wegen Täuschung oder Drohung

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Wer zur Abgabe einer Willenserklärung durch arglistige Täuschung oder widerrechtlich durch Drohung bestimmt worden ist, kann die Erklärung anfechten.

(2) Hat ein Dritter die Täuschung verübt, so ist eine Erklärung, die einem anderen gegenüber abzugeben war, nur dann anfechtbar, wenn dieser die Täuschung kannte oder kennen musste. Soweit ein anderer als derjenige, welchem gegenüber die Erklärung abzugeben war, aus der Erklärung unmittelbar ein Recht erworben hat, ist die Erklärung ihm gegenüber anfechtbar, wenn er die Täuschung kannte oder kennen musste.

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Urteil vom Oberlandesgericht Koblenz (5. Zivilsenat) - 5 U 1970/19
30. September 2020
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Beschluss vom Oberlandesgericht Rostock (4. Zivilsenat) - 4 U 160/19
2. September 2020
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Urteil vom Landessozialgericht Baden-Württemberg - L 9 AS 4248/19
20. Februar 2020
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Urteil vom Oberlandesgericht Düsseldorf - I-21 U 46/19
21. Januar 2020
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Beschluss vom Verwaltungsgericht Trier (7. Kammer) - 7 K 3469/19.TR
19. November 2019
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Beschluss vom Pfälzisches Oberlandesgericht Zweibrücken (5. Zivilsenat) - 5 U 72/19
28. Oktober 2019
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Urteil vom Landesarbeitsgericht Hamm - 18 SaGa 45/19
12. August 2019
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Urteil vom Oberlandesgericht Koblenz (1. Zivilsenat) - 1 U 1552/18
6. Juni 2019
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26. März 2019
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