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BGB § 1812 Verfügungen über Forderungen und Wertpapiere

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Der Vormund kann über eine Forderung oder über ein anderes Recht, kraft dessen der Mündel eine Leistung verlangen kann, sowie über ein Wertpapier des Mündels nur mit Genehmigung des Gegenvormunds verfügen, sofern nicht nach den §§ 1819 bis 1822 die Genehmigung des Familiengerichts erforderlich ist. Das Gleiche gilt von der Eingehung der Verpflichtung zu einer solchen Verfügung.

(2) Die Genehmigung des Gegenvormunds wird durch die Genehmigung des Familiengerichts ersetzt.

(3) Ist ein Gegenvormund nicht vorhanden, so tritt an die Stelle der Genehmigung des Gegenvormunds die Genehmigung des Familiengerichts, sofern nicht die Vormundschaft von mehreren Vormündern gemeinschaftlich geführt wird.

Referenzen

Zitiert von

Beschluss vom Oberlandesgericht Frankfurt am Main (6. Senat für Familiensachen) - 6 UF 72/25
30. April 2025
6 UF 72/25 30. April 2025
Beschluss vom Pfälzisches Oberlandesgericht Zweibrücken (Senat für Familiensachen) - 2 WF 54/24
16. Mai 2024
2 WF 54/24 16. Mai 2024
Urteil vom Bundesgerichtshof - V ZR 68/22
9. Dezember 2022
V ZR 68/22 9. Dezember 2022
Gerichtsbescheid vom Verwaltungsgericht Aachen - 4 K 3154/20
24. Februar 2022
4 K 3154/20 24. Februar 2022
Beschluss vom Oberlandesgericht Braunschweig (3. Zivilsenat) - 3 W 37/20
20. April 2020
3 W 37/20 20. April 2020
Urteil vom Bundessozialgericht - B 6 KA 11/18 R
11. Dezember 2019
B 6 KA 11/18 R 11. Dezember 2019
Urteil vom Unknown court (4. Zivilsenat) - IV ZR 99/18
25. September 2019
IV ZR 99/18 25. September 2019
Beschluss vom Oberlandesgericht Frankfurt am Main (20. Zivilsenat) - 20 W 175/18
25. September 2019
20 W 175/18 25. September 2019
Beschluss vom Landgericht Hamburg (30. Zivilkammer) - 330 T 14/19
8. März 2019
330 T 14/19 8. März 2019
Beschluss vom Kammergericht (Senat für Familiensachen) - 19 WF 12/19
4. März 2019
19 WF 12/19 4. März 2019