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BGB § 207 Hemmung der Verjährung aus familiären und ähnlichen Gründen

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Die Verjährung von Ansprüchen zwischen Ehegatten ist gehemmt, solange die Ehe besteht. Das Gleiche gilt für Ansprüche zwischen

1.
Lebenspartnern, solange die Lebenspartnerschaft besteht,
2.
dem Kind und
a)
seinen Eltern oder
b)
dem Ehegatten oder Lebenspartner eines Elternteils
bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres des Kindes,
3.
dem Vormund und dem Mündel während der Dauer des Vormundschaftsverhältnisses,
4.
dem Betreuten und dem Betreuer während der Dauer des Betreuungsverhältnisses und
5.
dem Pflegling und dem Pfleger während der Dauer der Pflegschaft.
Die Verjährung von Ansprüchen des Kindes gegen den Beistand ist während der Dauer der Beistandschaft gehemmt.

(2) § 208 bleibt unberührt.

Referenzen

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Zitiert von

Beschluss vom Bundesgerichtshof - IV ZR 121/25
11. März 2026
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Urteil vom Landgericht Aachen - 12 O 444/23
2. Juli 2024
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Beschluss vom Oberlandesgericht Köln - 10 WF 16/24
17. April 2024
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Beschluss vom Bundesgerichtshof - IX ZB 56/22
21. März 2024
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9. Februar 2023
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23. Januar 2023
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20. Dezember 2022
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23. November 2022
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