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BGB § 207 Hemmung der Verjährung aus familiären und ähnlichen Gründen

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Die Verjährung von Ansprüchen zwischen Ehegatten ist gehemmt, solange die Ehe besteht. Das Gleiche gilt für Ansprüche zwischen

1.
Lebenspartnern, solange die Lebenspartnerschaft besteht,
2.
dem Kind und
a)
seinen Eltern oder
b)
dem Ehegatten oder Lebenspartner eines Elternteils
bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres des Kindes,
3.
dem Vormund und dem Mündel während der Dauer des Vormundschaftsverhältnisses,
4.
dem Betreuten und dem Betreuer während der Dauer des Betreuungsverhältnisses und
5.
dem Pflegling und dem Pfleger während der Dauer der Pflegschaft.
Die Verjährung von Ansprüchen des Kindes gegen den Beistand ist während der Dauer der Beistandschaft gehemmt.

(2) § 208 bleibt unberührt.

Referenzen

Zitiert von

Beschluss vom Bundesgerichtshof - IV ZR 121/25
11. März 2026
IV ZR 121/25 11. März 2026
Urteil vom Kammergericht (25. Zivilsenat) - 25 U 62/23
19. November 2025
25 U 62/23 19. November 2025
Beschluss vom Oberlandesgericht Stuttgart (Senat für Familiensachen) - 11 UF 123/24
10. Februar 2025
11 UF 123/24 10. Februar 2025
Beschluss vom Saarländisches Oberlandesgericht Saarbrücken (1. Senat für Familiensachen) - 6 UF 30/24
31. Oktober 2024
6 UF 30/24 31. Oktober 2024
Urteil vom Landessozialgericht Baden-Württemberg (7. Senat) - L 7 SO 1754/23
19. September 2024
L 7 SO 1754/23 19. September 2024
Urteil vom Landgericht Aachen - 12 O 444/23
2. Juli 2024
12 O 444/23 2. Juli 2024
Beschluss vom Oberlandesgericht Köln - 10 WF 16/24
17. April 2024
10 WF 16/24 17. April 2024
Beschluss vom Bundesgerichtshof - IX ZB 56/22
21. März 2024
IX ZB 56/22 21. März 2024
Beschluss vom Kammergericht (Senat für Familiensachen) - 18 UF 78/22
6. November 2023
18 UF 78/22 6. November 2023
Beschluss vom Oberlandesgericht Celle - 21 WF 43/23
11. Mai 2023
21 WF 43/23 11. Mai 2023