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BGB § 2217 Überlassung von Nachlassgegenständen

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Der Testamentsvollstrecker hat Nachlassgegenstände, deren er zur Erfüllung seiner Obliegenheiten offenbar nicht bedarf, dem Erben auf Verlangen zur freien Verfügung zu überlassen. Mit der Überlassung erlischt sein Recht zur Verwaltung der Gegenstände.

(2) Wegen Nachlassverbindlichkeiten, die nicht auf einem Vermächtnis oder einer Auflage beruhen, sowie wegen bedingter und betagter Vermächtnisse oder Auflagen kann der Testamentsvollstrecker die Überlassung der Gegenstände nicht verweigern, wenn der Erbe für die Berichtigung der Verbindlichkeiten oder für die Vollziehung der Vermächtnisse oder Auflagen Sicherheit leistet.

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Beschluss vom Landgericht Bonn - 43 T 81/24
10. Juli 2025
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Beschluss vom Amtsgericht Siegburg - 36 M 639/24
20. November 2024
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Beschluss vom Landgericht Bonn - 4 T 334/23
7. März 2024
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Beschluss vom Amtsgericht Nürnberg - 35 VI 6726/20
9. Januar 2024
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Beschluss vom Oberlandesgericht Hamm - 15 W 269/22
31. Januar 2023
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3. November 2022
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17. August 2021
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Beschluss vom Oberlandesgericht München - 34 Wx 463/19
16. Juli 2020
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16. Januar 2020
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