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BGB § 2312 Wert eines Landguts

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Hat der Erblasser angeordnet oder ist nach § 2049 anzunehmen, dass einer von mehreren Erben das Recht haben soll, ein zum Nachlass gehörendes Landgut zu dem Ertragswert zu übernehmen, so ist, wenn von dem Recht Gebrauch gemacht wird, der Ertragswert auch für die Berechnung des Pflichtteils maßgebend. Hat der Erblasser einen anderen Übernahmepreis bestimmt, so ist dieser maßgebend, wenn er den Ertragswert erreicht und den Schätzungswert nicht übersteigt.

(2) Hinterlässt der Erblasser nur einen Erben, so kann er anordnen, dass der Berechnung des Pflichtteils der Ertragswert oder ein nach Absatz 1 Satz 2 bestimmter Wert zugrunde gelegt werden soll.

(3) Diese Vorschriften finden nur Anwendung, wenn der Erbe, der das Landgut erwirbt, zu den in § 2303 bezeichneten pflichtteilsberechtigten Personen gehört.

Referenzen

Zitiert von

Beschluss vom Pfälzisches Oberlandesgericht Zweibrücken (8. Zivilsenat) - 8 U 48/24
25. Februar 2026
8 U 48/24 25. Februar 2026
Urteil vom Landgericht Frankenthal (Pfalz) (8. Zivilkammer) - 8 O 41/24
4. Juni 2024
8 O 41/24 4. Juni 2024
Beschluss vom Oberlandesgericht Düsseldorf - I-3 Wx 42/16
22. Juni 2017
I-3 Wx 42/16 22. Juni 2017
Urteil vom Oberlandesgericht Hamm - 10 U 61/07
27. Oktober 2016
10 U 61/07 27. Oktober 2016
Beschluss vom Oberlandesgericht Stuttgart - 15 UF 120/14
15. Oktober 2014
15 UF 120/14 15. Oktober 2014
Urteil vom Oberlandesgericht Hamm - 10 U 80/12
30. Januar 2014
10 U 80/12 30. Januar 2014
Urteil vom Oberlandesgericht Hamm - 10 U 118/12
2. August 2012
10 U 118/12 2. August 2012
Beschluss vom Oberlandesgericht Hamm - 10 W 124/09
21. Januar 2010
10 W 124/09 21. Januar 2010
Urteil vom Oberlandesgericht Celle (7. Zivilsenat) - 7 U 62/06
10. Oktober 2007
7 U 62/06 10. Oktober 2007
Beschluss vom Oberlandesgericht Köln - 23 WLw 14/05
16. Mai 2006
23 WLw 14/05 16. Mai 2006