BGB § 269 Leistungsort

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Ist ein Ort für die Leistung weder bestimmt noch aus den Umständen, insbesondere aus der Natur des Schuldverhältnisses, zu entnehmen, so hat die Leistung an dem Ort zu erfolgen, an welchem der Schuldner zur Zeit der Entstehung des Schuldverhältnisses seinen Wohnsitz hatte.

(2) Ist die Verbindlichkeit im Gewerbebetrieb des Schuldners entstanden, so tritt, wenn der Schuldner seine gewerbliche Niederlassung an einem anderen Ort hatte, der Ort der Niederlassung an die Stelle des Wohnsitzes.

(3) Aus dem Umstand allein, dass der Schuldner die Kosten der Versendung übernommen hat, ist nicht zu entnehmen, dass der Ort, nach welchem die Versendung zu erfolgen hat, der Leistungsort sein soll.

Referenzen

Dieses Dokument enthält keine Referenzen.

Zitiert von

Urteil vom Bundesgerichtshof (3. Zivilsenat) - III ZR 192/17
23. August 2018
III ZR 192/17 23. August 2018
Beschluss vom Landgericht Kiel - 12 O 32/18
23. Mai 2018
12 O 32/18 23. Mai 2018
Urteil vom Bundesgerichtshof (7. Zivilsenat) - VII ZR 139/17
26. April 2018
VII ZR 139/17 26. April 2018
Urteil vom Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz (2. Kammer) - 2 Sa 258/17
26. April 2018
2 Sa 258/17 26. April 2018
Urteil vom Bundesgerichtshof (8. Zivilsenat) - VIII ZR 278/16
19. Juli 2017
VIII ZR 278/16 19. Juli 2017
Urteil vom Oberlandesgericht Naumburg (7. Zivilsenat) - 7 U 3/17
19. Mai 2017
7 U 3/17 19. Mai 2017
Urteil vom Bundesgerichtshof (8. Zivilsenat) - VIII ZR 263/15
18. Januar 2017
VIII ZR 263/15 18. Januar 2017
Urteil vom Bundesgerichtshof (8. Zivilsenat) - VIII ZR 222/15
5. Oktober 2016
VIII ZR 222/15 5. Oktober 2016
Urteil vom Bundesgerichtshof (8. Zivilsenat) - VIII ZR 223/15
5. Oktober 2016
VIII ZR 223/15 5. Oktober 2016
Urteil vom Bundesgerichtshof (5. Zivilsenat) - V ZR 97/15
29. Januar 2016
V ZR 97/15 29. Januar 2016