BGB § 269 Leistungsort

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Ist ein Ort für die Leistung weder bestimmt noch aus den Umständen, insbesondere aus der Natur des Schuldverhältnisses, zu entnehmen, so hat die Leistung an dem Ort zu erfolgen, an welchem der Schuldner zur Zeit der Entstehung des Schuldverhältnisses seinen Wohnsitz hatte.

(2) Ist die Verbindlichkeit im Gewerbebetrieb des Schuldners entstanden, so tritt, wenn der Schuldner seine gewerbliche Niederlassung an einem anderen Ort hatte, der Ort der Niederlassung an die Stelle des Wohnsitzes.

(3) Aus dem Umstand allein, dass der Schuldner die Kosten der Versendung übernommen hat, ist nicht zu entnehmen, dass der Ort, nach welchem die Versendung zu erfolgen hat, der Leistungsort sein soll.

Referenzen

Dieses Dokument enthält keine Referenzen.

Zitiert von

Urteil vom Oberlandesgericht Celle (3. Zivilsenat) - 3 U 3/20
22. Juli 2020
3 U 3/20 22. Juli 2020
Endurteil vom Oberlandesgericht München - 15 U 4202/19
26. Februar 2020
15 U 4202/19 26. Februar 2020
Beschluss vom Verwaltungsgericht Oldenburg (Oldenburg) (7. Kammer) - 7 A 3078/19
18. Februar 2020
7 A 3078/19 18. Februar 2020
Urteil vom Landgericht Dortmund - 3 O 556/18
24. Januar 2020
3 O 556/18 24. Januar 2020
Urteil vom Landgericht Wuppertal - 3 O 22/19
31. Juli 2019
3 O 22/19 31. Juli 2019
Urteil vom Oberlandesgericht Koblenz (5. Zivilsenat) - 5 U 1318/18
12. Juni 2019
5 U 1318/18 12. Juni 2019
Urteil vom Oberlandesgericht Braunschweig (11. Zivilsenat) - 11 U 18/19
22. Mai 2019
11 U 18/19 22. Mai 2019
Urteil vom Bundesgerichtshof (3. Zivilsenat) - III ZR 192/17
23. August 2018
III ZR 192/17 23. August 2018
Beschluss vom Landgericht Kiel - 12 O 32/18
23. Mai 2018
12 O 32/18 23. Mai 2018
Urteil vom Bundesgerichtshof (7. Zivilsenat) - VII ZR 139/17
26. April 2018
VII ZR 139/17 26. April 2018