BGB § 270 Zahlungsort

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Geld hat der Schuldner im Zweifel auf seine Gefahr und seine Kosten dem Gläubiger an dessen Wohnsitz zu übermitteln.

(2) Ist die Forderung im Gewerbebetrieb des Gläubigers entstanden, so tritt, wenn der Gläubiger seine gewerbliche Niederlassung an einem anderen Ort hat, der Ort der Niederlassung an die Stelle des Wohnsitzes.

(3) Erhöhen sich infolge einer nach der Entstehung des Schuldverhältnisses eintretenden Änderung des Wohnsitzes oder der gewerblichen Niederlassung des Gläubigers die Kosten oder die Gefahr der Übermittlung, so hat der Gläubiger im ersteren Falle die Mehrkosten, im letzteren Falle die Gefahr zu tragen.

(4) Die Vorschriften über den Leistungsort bleiben unberührt.

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Zitiert von

Urteil vom Oberlandesgericht Celle (3. Zivilsenat) - 3 U 3/20
22. Juli 2020
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Beschluss vom Verwaltungsgericht Oldenburg (Oldenburg) (7. Kammer) - 7 A 3078/19
18. Februar 2020
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Urteil vom Landgericht Wuppertal - 3 O 22/19
31. Juli 2019
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26. April 2018
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Urteil vom Bundesgerichtshof (8. Zivilsenat) - VIII ZR 222/15
5. Oktober 2016
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5. Oktober 2016
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Beschluss vom Landgericht Aurich (1. Zivilkammer) - 1 O 457/16
22. Juli 2016
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12. Januar 2016
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