BGB § 273 Zurückbehaltungsrecht

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Hat der Schuldner aus demselben rechtlichen Verhältnis, auf dem seine Verpflichtung beruht, einen fälligen Anspruch gegen den Gläubiger, so kann er, sofern nicht aus dem Schuldverhältnis sich ein anderes ergibt, die geschuldete Leistung verweigern, bis die ihm gebührende Leistung bewirkt wird (Zurückbehaltungsrecht).

(2) Wer zur Herausgabe eines Gegenstands verpflichtet ist, hat das gleiche Recht, wenn ihm ein fälliger Anspruch wegen Verwendungen auf den Gegenstand oder wegen eines ihm durch diesen verursachten Schadens zusteht, es sei denn, dass er den Gegenstand durch eine vorsätzlich begangene unerlaubte Handlung erlangt hat.

(3) Der Gläubiger kann die Ausübung des Zurückbehaltungsrechts durch Sicherheitsleistung abwenden. Die Sicherheitsleistung durch Bürgen ist ausgeschlossen.

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Urteil vom Sozialgericht Düsseldorf - S 2 KA 278/14
7. November 2018
S 2 KA 278/14 7. November 2018
Urteil vom Landesarbeitsgericht Mecklenburg-Vorpommern (5. Kammer) - 5 Sa 210/17
25. September 2018
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (9. Zivilsenat) - IX ZR 151/16
3. Mai 2018
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (9. Zivilsenat) - IX ZR 150/16
3. Mai 2018
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Urteil vom Bundesgerichtshof (5. Zivilsenat) - V ZR 299/14
9. Februar 2018
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Urteil vom Bundesgerichtshof (8. Zivilsenat) - VIII ZR 189/17
7. Februar 2018
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Urteil vom Landgericht Hamburg - 310 O 111/17
11. Januar 2018
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Urteil vom Bundesgerichtshof (8. Zivilsenat) - VIII ZR 219/16
6. Dezember 2017
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Urteil vom Landgericht Hamburg - 306 O 318/16
24. November 2017
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Urteil vom Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein (1. Kammer) - 1 Sa 228/17
17. Oktober 2017
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