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FamFG § 110 Vollstreckbarkeit ausländischer Entscheidungen

Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit

(1) Eine ausländische Entscheidung ist nicht vollstreckbar, wenn sie nicht anzuerkennen ist.

(2) Soweit die ausländische Entscheidung eine in § 95 Abs. 1 genannte Verpflichtung zum Inhalt hat, ist die Vollstreckbarkeit durch Beschluss auszusprechen. Der Beschluss ist zu begründen.

(3) Zuständig für den Beschluss nach Absatz 2 ist das Amtsgericht, bei dem der Schuldner seinen allgemeinen Gerichtsstand hat, und sonst das Amtsgericht, bei dem nach § 23 der Zivilprozessordnung gegen den Schuldner Klage erhoben werden kann. Der Beschluss ist erst zu erlassen, wenn die Entscheidung des ausländischen Gerichts nach dem für dieses Gericht geltenden Recht die Rechtskraft erlangt hat.

Referenzen

Zitiert von

Beschluss vom Kammergericht (1. Zivilsenat) - 1 W 144/25
17. Juli 2025
1 W 144/25 17. Juli 2025
Beschluss vom Oberlandesgericht Celle - 14 W 14/24
12. Juli 2024
14 W 14/24 12. Juli 2024
Beschluss vom Oberlandesgericht Rostock (1. Senat für Familiensachen) - 10 UF 79/23
26. Juli 2023
10 UF 79/23 26. Juli 2023
Beschluss vom Oberlandesgericht Bamberg - 2 WF 85/22
2. Juni 2022
2 WF 85/22 2. Juni 2022
Beschluss vom Amtsgericht Bamberg - 0206 FH 1/22
28. April 2022
0206 FH 1/22 28. April 2022
Beschluss vom Oberlandesgericht Celle (10. Zivilsenat) - 10 WF 107/20
25. September 2020
10 WF 107/20 25. September 2020
Beschluss vom Landgericht Bonn - 5 S 63/20
19. Juni 2020
5 S 63/20 19. Juni 2020
Beschluss vom Unknown court (5. Zivilsenat) - V ZB 101/18
16. Mai 2019
V ZB 101/18 16. Mai 2019
Beschluss vom Amtsgericht Köln - 322 F 210/18
16. Januar 2019
322 F 210/18 16. Januar 2019
Beschluss vom Bundesgerichtshof (12. Zivilsenat) - XII ZB 285/17
20. Juni 2018
XII ZB 285/17 20. Juni 2018