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FGO § 110

Finanzgerichtsordnung

(1) Rechtskräftige Urteile binden, soweit über den Streitgegenstand entschieden worden ist,

1.
die Beteiligten und ihre Rechtsnachfolger,
2.
in den Fällen des § 48 Abs. 1 Nr. 1 die nicht klageberechtigten Gesellschafter oder Gemeinschafter und
3.
im Fall des § 60a die Personen, die einen Antrag auf Beiladung nicht oder nicht fristgemäß gestellt haben.
Die gegen eine Finanzbehörde ergangenen Urteile wirken auch gegenüber der öffentlich-rechtlichen Körperschaft, der die beteiligte Finanzbehörde angehört.

(2) Die Vorschriften der Abgabenordnung und anderer Steuergesetze über die Rücknahme, Widerruf, Aufhebung und Änderung von Verwaltungsakten sowie über die Nachforderung von Steuern bleiben unberührt, soweit sich aus Absatz 1 Satz 1 nichts anderes ergibt.

Referenzen

Zitiert von

Beschluss vom Bayerischer Verwaltungsgerichtshof - 23 ZB 22.1720
17. Dezember 2025
23 ZB 22.1720 17. Dezember 2025
Beschluss vom Bayerischer Verwaltungsgerichtshof - 23 ZB 22.1726
17. Dezember 2025
23 ZB 22.1726 17. Dezember 2025
Beschluss vom Bayerischer Verwaltungsgerichtshof - 23 ZB 22.1725
17. Dezember 2025
23 ZB 22.1725 17. Dezember 2025
Beschluss vom Bayerischer Verwaltungsgerichtshof - 23 ZB 22.1719
17. Dezember 2025
23 ZB 22.1719 17. Dezember 2025
Urteil vom Finanzgericht Münster - 5 K 90/21 U
27. November 2025
5 K 90/21 U 27. November 2025
Beschluss vom Bundesfinanzhof - X B 117/23
6. August 2025
X B 117/23 6. August 2025
Urteil vom Bundesfinanzhof - III R 4/24
24. Juli 2025
III R 4/24 24. Juli 2025
Beschluss vom Bundesfinanzhof - IX B 25/25
18. Juli 2025
IX B 25/25 18. Juli 2025
Beschluss vom Hessisches Finanzgericht (11. Senat) - 11 V 630/25
15. Juli 2025
11 V 630/25 15. Juli 2025
Urteil vom Finanzgericht Berlin-Brandenburg (7. Senat) - 7 K 7173/22
18. Juni 2025
7 K 7173/22 18. Juni 2025